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STADTPLANUNG

Grundlagen und Instrumente der Stadtplanung und Stadtentwicklung sind:

 

Die Stadtplanung ist weiters die Geschäftsstelle des durch LGBl. Nr. 29/2007 vom 08.05.2007 verordneten Planungsverbandes Innsbruck und Umgebung.

 

Örtliches Raumordnungskonzept  (ÖROKO 2002)

Alle Informationen zur Fortschreibung des Örtlichen Raumordnungskonzepts ÖROKO 2.0 finden Sie unter >> http://oeroko.innsbruck.gv.at.

Mit 6.12.2002 ist das vom Innsbrucker Gemeinderat beschlossene Örtliche Raumordnungskonzept (ÖROKO) gemäß Tiroler Raumordnungsgesetz 2001 als neues Planungsinstrument für die künftige Entwicklung der Stadt Innsbruck in Kraft getreten.

Als übergeordnete Rahmenplanung ist das ÖROKO den Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen vorangestellt. Es legt die vorwiegende Nutzung des Gemeindegebietes fest, ist nicht parzellenscharf und dient der Festlegung strategischer Entwicklungsziele. Es ist auf einen Planungszeitraum von zehn Jahren ausgerichtet und enthält Festlegungen:

  • zur baulichen Entwicklung und
  • zur Grün- und Sportflächenentwicklung innerhalb des Siedlungsgebietes,
  • zur Infrastrukturentwicklung (Gemeinbedarfseinrichtungen, Verkehr, Ver- und Entsorgung) sowie
  • zu den Freihalteflächen.

Das ÖROKO besteht aus einem Verordnungstext, einem Verordnungsplan und einem Anhang zur Verordnung (Maßnahmenkatalog).

DOWNLOADS

Anhang zur Verordnung / Maßnahmen

 

Seit der Rechtskraft des ÖROKO 2002 wurde der Plan in verschiedenen Bereichen geändert.Bitte informieren Sie sich, wenn nötig, bei der Bauberatung!

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Flächenwidmungsplan

Der Flächenwidmungsplan regelt den konkreten Verwendungszweck jeder einzelnen Parzelle, also die Nutzungsart aller Flächen und legt damit die räumlich-funktionelle Gliederung des Gemeindegebietes fest. Im Wesentlichen werden folgenden Widmungskategorien unterschieden:

  • Freiland
  • Bauland
  • Vorbehaltsflächen
  • Sonderflächen

Der Flächenwidmungsplan der Stadt Innsbruck besteht aus verschiedenen Einzelplänen. Diese sind derzeit noch nicht digital abrufbar und können im Amt eingesehen werden. Sollten Sie sich für einen konkreten Bereich interessieren, wenden Sie sich an den zuständigen Sachbearbeiter (siehe Übersichtsplan der Gebietseinteilung).

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Bebauungsplan

Aufbauend auf die strategischen Festlegungen des Örtlichen Raumordnungskonzeptes und den für die einzelenen Flächen rechtswirksamen Widmungen des Flächenwidmungsplanes gibt der Bebauungsplan Aufschluss über die Art der Erschließung und Bebauung des Baulandes. Der Bebauungsplan ist das planerische Instrument zur Regelung und nachvollziehbaren Gestaltung der Bauvorhaben, wenn erforderlich bis zu einer detaillierten Festlegung von Gebäudekomplexen und einzelnen Baukörpern.

Grundsätzlich finden sich im Bebauungsplan folgende Festlegungen:

  • Straßenverlauf
  • Baulinien
  • Bauweise
  • Baudichte
  • Bauhöhe

Die Bebauungsplanung der Stadt Innsbruck setzt sich aus verschiedenen Einzelplänen zusammen, die nicht digital abrufbar sind und im Amt eingesehen werden können. Sollten Sie sich für einen konkreten Bereich interessieren, wenden Sie sich an den zuständigen Sachbearbeiter (siehe Übersichtsplan der Gebietseinteilung).

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Wettbewerbe

Wettbewerbe sind ein zentrales Instrument der Sicherung von Qualität und Transparenz beim Planen und Bauen. Sowohl die öffentliche Hand wie private Investorinnen und Investoren können mit diesem Verfahren die bestmögliche Lösung finden. Durch die Präsentationen der Ergebnisse ist die Information der interessierten Bevölkerung sichergestellt.

Wettbewerbsübersicht der Städtebau- und Architekturwettbewerbe der Stadtplanung Innsbruck seit 1985

Weiterführende Informationen zu Ausschreibungen und Ausgang aktueller Wettbewerbsverfahren erhalten Sie auch bei der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulten für Tirol und Vorarlberg (siehe Box "Mehr zum Thema").

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Studien und Konzepte

Studien sind neben einer vorausschauenden örtlichen Raumplanung Voraussetzung für eine planvolle und damit auch geordnete Stadtentwicklung. Sie enthalten unter anderem Aussagen über Entwicklungstendenzen und -ziele und bereiten strategische Entscheidungen vor, die wiederum in die örtliche Raumplanung einfließen. (z.B. Studien zu Schutzzonen, Hochhausstudien, Einzelhandelsstudie, räumliche Entwicklungsstudien, ...).

Hotelstudie 2017

Bereits im Jahr 2005/06 hat die Stadt eine Markt- und Potenzialanalyse des Hotel- und Beherbergungsmarktes (kurz: Hotelstudie) durchführen lassen. Aufgrund der sehr dynamischen Gästeentwicklung in den vergangenen Jahren sowie der Umsetzung unterschiedlicher Projekte und verschiedener marktrelevanter Veränderungen wurde nach über zehn Jahren eine Überarbeitung der Studie notwendig, die von der Fa. CONOS GmbH im Auftrag des Amts für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration sowie des Amts für Finanzverwaltung und Wirtschaft / Referat Wirtschaft und Tourismus bearbeitet wurde.

Diese liefert interessante Aufschlüsse über die aktuelle Situation am Hotelstandort Innsbruck, sie analysiert wesentliche Trends, Tendenzen und Entwicklungen in der nationalen sowie internationalen Hotellerie-Branche und gibt eine Potentialeinschätzung des Hotel- und Beherbergungsmarktes Innsbrucks auf Basis aktueller Marktentwicklungen ab.

Den zugehörigen Endbericht finden sie hier:  Hotelstudie 2017

Weitere Informationen auf Insbruck Informiert

Einzelhandelsstudie 2009

Strukturanalyse des Einzelhandels 2009 Innsbruck, Rum und Völs

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Projektentwicklung / Beteiligung

Ideenfindungsprozess Rotundenareal

Die vor ort ideenwerkstatt® mit Ideenfindung sowie  Machbarkeitsstudie zum Rotundenareal, alte Hungerburgbahntalstation und Rotunde, sind nun abgeschlossen.

Wir wollen uns bei allen Beteiligten sehr herzlich bedanken!

Die Ergebnisse und die Abschlusspräsentation finden Sie unter: www.rotundenareal.at

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Kooperatives Planungsverfahren Hötting West, Kranebitten und Harterhofplateau

06.10.2016 Details zur Stadtteilentwicklung in Hötting-West und Kranebitten präsentiert

Der Stadtsenat hat am 10.08.2016 das Ergebnis der konkretisierenden Planungen für den so genannten „Entwicklungsraum 1“ (die Flächen am Talboden westlich der Universität und am südlichen Harterhofplateau) zustimmend zur Kenntnis genommen.

In einer Informationsveranstaltung zum kooperativen Planungsverfahren am 06.10.2016 im Kolpinghaus Hötting-West informierten die Stadtpolitik, das beauftragte ExpertInnenteam und die städtischen Fachämter über Details zur geplanten Entwicklung. In einer Ausstellung zu den Themenbereichen Städtebau, Freiraum, Siedlungswasserbau und Naturschutz sowie Verkehr konnten die rund 220 BesucherInnen daraufhin im direkten Austausch weitere Auskünfte einholen und Anregungen, Wünsche oder Kritik schriftlich bekannt geben.

Präsentation 2016

Ergebnisdokumentation 2016

 

Ein erfahrenes Expertenteam aus den Bereichen Raumplanung, Städtebau und Architektur, Verkehrsplanung, Landschaftsplanung und Umwelt untersucht aktuell die Möglichkeiten für die zukünftige, teilweise sehr langfristige Stadtteilentwicklung im Gebiet von Hötting-West, Kranebitten und Harterhofplateau. Dabei geht es vor allem um die Siedlungs- und Freiraumentwicklung, Infrastrukturen und Verkehrserschließungen. Nach ersten Workshops mit den städtischen Fachämtern hat das Expertenteam potenzielle Entwicklungsräume und verschiedene Nutzungsmöglichkeiten untersucht und aufgezeigt. Am 02. Oktober 2014 wurden die Vorschläge in einem öffentlichen Workshop den BewohnerInnen des Stadtteiles vorgestellt.

Präsentation 2014

Ergebnisprotokol 2014

Fotodokumentation: Bild 1  -  Bild 2  -  Bild 3  -  Bild 4  -  Bild 5  -  Bild 6  -  Bild 7  -  Bild 8

 

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Planungsverband Innsbruck und Umgebung

Die Landeshauptstadt Innsbruck und die sechs umgebenden Planungsverbände 14 Seefelder Plateau, 15 Telfs und Umgebung - Salzstraße, 16 Hall und Umgebung, 17 Völs - Kematen und Umgebung - Sellrain, 18 Westliches Mittelgebirge und 19 Südöstliches Mittelgebirge haben sich 2007 zum größten Planungsverband Tirols, dem Stadtregions-Planungsverband Innsbruck und Umgebung, zusammengeschlossen.

Der Planungsverband ist ein Gemeindeverband nach der Tiroler Gemeindeordnung 2001 und somit eine Körperschaft öffentlichen Rechts. Weitere Rechtsgrundlagen sind das Tiroler Raumordnungsgesetz 2016, §§ 23 -26 sowie die Verordnung der Tiroler Landesregierung vom 08.05.2007 über die Bildung des Planungsverbandes Innsbruck und Umgebung (LGBl. Nr. 29/2007).

Der Planungsverband mit Sitz in Innsbruck umfasst insgesamt 42 nach Größe, Funktion, Ausstattung und geografischer Lage sehr unterschiedliche Gemeinden. Sie sind in hohem Maße miteinander verflochten und stehen auf vielfältige Weise in gegenseitiger Abhängigkeit. Daher treffen auch sehr verschiedene Interessen aufeinander, die es verstärkt auf gemeinsame Ziele auszurichten gilt.

Alle Informationen zum Planungsverband Innsbruck und Umgebung finden Sie unter >> http://www.piu.gv.at .

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Kontakt

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