Geschichte. Reichenau.

Entdecken Sie die Geschichte der Reichenau: vom Flugplatz und Gutshof über Holzsiedlungen bis zur grünen Innsbrucker Vorstadt

Inhalt der Tafel vor Ort

Es ist immer spannend, das Viertel zu erkunden, in dem man wohnt oder durch das man gerade spaziert. Schauen wir uns hier ein wenig um und entdecken, was es in der Umgebung früher schon gab – und was damals noch nicht da war. 

Collage zur Entwicklung der Reichenau mit historischem Luftbild, alten und neueren Fotografien sowie einem Text zur Geschichte des Stadtteils vom landwirtschaftlich geprägten Gebiet zum Wohnviertel. Weitere Infos folgen im Text.

Geschichte-Tafel vor Ort© Stadt Innsbruck/K. Iwanowa

Collage zur Entwicklung der Reichenau mit historischem Luftbild, alten und neueren Fotografien sowie einem Text zur Geschichte des Stadtteils vom landwirtschaftlich geprägten Gebiet zum Wohnviertel. Weitere Infos folgen im Text.

Geschichte-Tafel vor Ort© Stadt Innsbruck/K. Iwanowa

Hier in der Reichenau gab es vor hundert Jahren noch nicht viel zu sehen. Es gab einen Flugplatz, große Felder und einen landwirtschaftlichen Gutshof, der dem Viertel seinen Namen gab. In kleinen Siedlungen aus selbst errichteten Holzhäusern lebten wenige Handwerker:innen und Arbeiter:innen. Heute können sich noch manche an die Bocksiedlung erinnern, die nach einem bekannten Bewohner benannt war und von der es sehr viele wahre und wohl ebenso viele erfundene Geschichten zu erzählen gibt. 

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© Stadtarchiv Innsbruck

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© Stadtarchiv Innsbruck

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg verschwanden die Holzhäuser und Barackensiedlungen. Große Wohnhäuser wurden gebaut. Viele Familien mit Kindern zogen in das neue Viertel, auch Schulen und Kirchen wurden errichtet. So entstand eine bevölkerungsreiche Innsbrucker Vorstadt, in der heute fast 15.000 Menschen wohnen. In letzter Zeit kamen viele Spielplätze, Rad- und Spazierwege dazu, die Reichenau wurde wieder eine grüne Oase.

Lächelnder Bub auf einem Fahrrad auf einem Weg im Freien. Im Hintergrund sind erst eine gelbe Blumenwiese, Pferde mit Reitern, ein Fabriksgebäude und schlussendlich Berge der Nordkette zu sehen.

Harald Pinggera beim Radfahren in den Prärien der Rossau in den 1970er-Jahren. Hier befindet sich heute der Grabenweg. Im Hintergrund ist die Firma Katzenberger zu sehen, die Beton-Fertigteile herstellt. © Stadtarchiv Innsbruck/Familienarchiv Pinngera

Lächelnder Bub auf einem Fahrrad auf einem Weg im Freien. Im Hintergrund sind erst eine gelbe Blumenwiese, Pferde mit Reitern, ein Fabriksgebäude und schlussendlich Berge der Nordkette zu sehen.

Harald Pinggera beim Radfahren in den Prärien der Rossau in den 1970er-Jahren. Hier befindet sich heute der Grabenweg. Im Hintergrund ist die Firma Katzenberger zu sehen, die Beton-Fertigteile herstellt. © Stadtarchiv Innsbruck/Familienarchiv Pinngera

Schwarz-Weiß-Luftaufnahme des neu errichteten Wohngebiets in der Reichenau mit mehreren Wohnblöcken, Straßen und umliegenden Feldern. Im Hintergrund sind weitere Siedlungen an einem Berghang zu sehen.

Wandel der Reichenau Anfang der 1960er: Die Luftaufnahme von Richard Frischauf zeigt die Transformation der Reichenau vom dünn besiedelten Hütten- und Baracken-Dorf in eine moderne Trabantenstadt.© Stadtarchiv Innsbruck/Richard Frischauf

Schwarz-Weiß-Luftaufnahme des neu errichteten Wohngebiets in der Reichenau mit mehreren Wohnblöcken, Straßen und umliegenden Feldern. Im Hintergrund sind weitere Siedlungen an einem Berghang zu sehen.

Wandel der Reichenau Anfang der 1960er: Die Luftaufnahme von Richard Frischauf zeigt die Transformation der Reichenau vom dünn besiedelten Hütten- und Baracken-Dorf in eine moderne Trabantenstadt.© Stadtarchiv Innsbruck/Richard Frischauf

Weitere Infos

Im Bilderblog des Innsbrucker Stadtarchivs innsbruck-erinnert.at werden laufend neue Beiträge über die Geschichte Innsbrucks gezeigt. Hier finden Sie eine Auswahl an Artikeln zur Reichenau - darunter die weiterführenden Beiträge zu den Bildern auf der Tafel: