
Was tun mit den Überbleibseln des Nationalsozialismus? Sollten sie entsorgt werden? Ist es vertretbar, sie am Flohmarkt oder im Internet zu verkaufen? Was ist Erinnerung, was Verklärung und was Wiederbetätigung?
Zu diesen Fragen hat das Haus der Geschichte Österreich (hdgö) letztes Jahr eine erfolgreiche Ausstellung gezeigt und dafür den griffigen Titel „Hitler entsorgen. Vom Keller ins Museum“ gewählt. Schon mit der Eintrittskarte bekamen Besucher:innen eine Entscheidungskarte und sollten damit die oben genannten Fragen für ein Objekt, das viele von uns im Keller haben könnten, beantworten. Zur Vertiefung des Themas wählte die Ausstellung 14 Objekte mit NS-Bezug, die dem hdgö bei Sammlungsaufrufen übergeben worden waren.
Das Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck zeigt nun eine lokale Fassung dieser Ausstellung. Wir ergänzen die Wiener Ausstellung mit Objekten aus unseren Beständen sowie aus befreundeten Innsbrucker Archiven und Sammlungen. Den Untertitel haben wir für unsere Ausstellung deshalb ein wenig verändert, weil Archive auch andere Aufgaben haben als ein Museum.
Galerie












Ausstellungsteam
Kurator:innen: Niko Hofinger, Renate Ursprunger
Ausstellungsgrafik: Theresa Hattinger, Maria Kanzler
Ausstellungsbau: Robert Simmerle, Harald Pezina
Übersetzung: Christopher Marsh Lektorat Proofreading Esther Pirchner, Matthias Kapeller
Fotografie: Christian Flatscher
Multimedia: Niko Hofinger
Vermittlungsteam: Nina Mayer-Wilhelm, Maria Döring, Mona Erhart, Verena Kaiser
Ausführende Firmen: Druckerei Pircher, Elektrotechnik Zösmayr, Farben Holzbaur, Glaserei Bacher, Martini Arthandling
Leihgeber: Haus der Geschichte, Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Museum im Zeughaus, Tiroler Volkskunstmuseum, Universitätsarchiv Innsbruck
Weitere Infos:
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Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag:
9.00-12.00 Uhr und 13.00-17.00 Uhr
Freitag:
9.00-13.00 Uhr