
Innsbrucker Migrationsgeschichten
Migration wird vielfach emotional diskutiert, auf Probleme reduziert und die Trennung von „Wir“ und „Die“ betont. Das Referat Stadtarchiv/Stadtmuseum zeigte gemeinsam mit der Universität Innsbruck in der Ausstellung „Fortgehen und Heimatfinden. Innsbrucker Migrationsgeschichten“, dass Migrationsbewegungen keineswegs ein Sonderfall, sondern stattdessen ein immer wiederkehrendes Phänomen bzw. die historische Norm darstellen.
Ziel der Ausstellung war es dabei nicht, die Geschichte der Migration umfassend abzuhandeln, sondern mit Schlaglichtern spannende Aspekte in Erinnerung zu rufen und durch Vergleiche zum Nachdenken und Reflektieren über die Gegenwart anzuregen.
Im ersten Teil der dreiteiligen Ausstellung wurden Themen der neuzeitlichen Migrationsbewegungen von und nach Innsbruck (z.B. Engagement von auswärtigen Handwerkern und Künstlern durch den landesfürstlichen Hof, Zuzug von Juden insbesondere nach 1867 oder die Auswanderung von InnsbruckerInnen nach Amerika Ende des 19. Jahrhunderts) aufgegriffen. Die Beiträge stammten von Magdalena Dorfmann, Eva Maria Egger, Florian Guggenberger, Nina Hechenblaikner, Stefan Hechl, Teresa Klotzner, Aaron Salzmann, Stefan Stachniß, Michael Stedile, Josef Theurl, Elisabeth Walder, Annika Willi.
Galerie



Ausstellungsteam
Kooperation Universität Innsbruck
Projektleitung; Joachim Bürgschwentner, Renate Ursprunger
Ausstellungsgestaltung und Grafik: Teresa Stillebacher
Projektteam: Stefan Ehrenpreis, Magdalena Dorfmann, Eva Maria Egger, Florian Guggenberger, Nina Hechenblaikner, Stefan Hechl, Teresa Klotzner, Aaron Salzmann, Stefan Stachniß, Michael Stedile, Josef Theurl, Elisabeth Walder, Annika Willi
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Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag:
9.00-12.00 Uhr und 13.00-17.00 Uhr
Freitag:
9.00-13.00 Uhr