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Museum Goldenes Dachl

Neueröffnung und Sonderausstellung 2019

Nach umfangreichen Umbauarbeiten strahlt das Museum Goldenes Dachl samt komplett neuer Ausstellung passend zum Maximilian-Gedenkjahr mit den Schindeln am Dach des weltberühmten Prunkerkers um die Wette. 

Kaiser Maximilian I. und sein Dachl

Innsbrucks Wahrzeichen, das Goldene Dachl, wurde um die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert von Kaiser Maximilian I. in Auftrag gegeben. Mit seinen 2.657 vergoldeten Schindeln sollte es die Reisenden, die das spätmittelalterliche Innsbruck an der zentralen transalpinen Route durchquerten, schon von weitem beeindrucken. Neben dem prunkvollen Dach(l) trumpft der Söller im Herzen der Innsbrucker Altstadt aber auch mit weiteren einmaligen Kunstschätzen auf: So bildet der aus acht halbplastisch gearbeiteten Szenen bestehende Reliefzyklus mit Moriskentänzern die umfassendste Darstellung dieses Hoftanzes in der gesamten spätmittelalterlichen Kunst. Der Auftraggeber Maximilian I. blickte gleich zwei Mal in Stein gemeißelt auf seine Untertanen – heute sind er und sein Prunkbauwerk das beliebteste Fotomotiv der Alpenhauptstadt Innsbruck.

Die Reliefs hautnah

Viele BesucherInnen der Stadt wissen nicht, dass es sich bei den Reliefplatten am Erker um Kopien handelt, die Mitte des vergangenen Jahrhunderts die Originale ersetzt haben. Zurück an ihrem Heimatort können sechs davon – komplett restauriert und hautnah – im neuen Museum Goldenes Dachl erlebt werden.

Die neue Ausstellung für Wissbegierige, Geschichtebegeisterte und Familien 

Neben den Reliefs finden sich in der komplett neuen Ausstellung weitere Highlights. Das Leben Kaiser Maximilians I. wird facettenreich und mithilfe unterschiedlicher Betrachtungswinkel ausführlich beleuchtet: U.a. seine Familie, sein Wirken, sein Medienprogramm und seine Kunstförderung werden mithilfe multimedialer Museumstechnik greifbar und in thematisch-gegliederten Räumen durch zeitgenössische Ausstellungsstücke und spannende Texte erklärt. Für die jüngeren BesucherInnen gibt es zahlreiche Kinderstationen und eine Rätsel-Rallye, sodass eines im neuen Museum Goldenes Dachl sicherlich nicht aufkommt: Langeweile.

Einblicke in die Vergangenheit – und Gegenwart

Im Maximilianjahr 2019, anlässlich des 500. Todestages des berühmten Kaisers, wird die Ausstellung um die Sonderausstellung „Was bleibt?“ ergänzt. Parallel zur Dauerausstellung erweitern Schautafeln den Blick in die Vergangenheit um die konkrete Frage, wo und wie dem Wirken Maximilians I. im Hier und Jetzt nachgespürt werden kann. Wie wurde das Goldene Dachl z.B. zum Wahrzeichen Innsbrucks oder wo findet man in Tirol heute noch Bauspuren aus der maximilianischen Zeit? Die Antworten auf diese und viele weitere spannende Fragen warten im Museum auf Sie.

Das neue Museum: zugänglich für alle

Ein besonderer Schwerpunkt lag bei der Neukonzipierung des Museums von Beginn an auf einem barrierefreien Zugang, der Innsbrucks Wahrzeichen endlich für alle Menschen erlebbar macht. In einem Balanceakt zwischen Denkmalschutz und modernen baulichen Standards entstand so ein komplett neues Leitsystem mit Aufzug, das Menschen mit Gehbehinderung den selbstständigen Besuch der Ausstellung ermöglicht. Das Highlight ist aber zweifelsohne der neue Aufgang zum Balkon des Goldenen Dachls: Dank Treppenlift und großzügiger Fläche vor der Tür zum Prunkerker ist der einzigartige Blick auf die Innsbrucker Altstadt, den schon Kaiser Maximilian I. genoss, nun auch barrierefrei.

Ihr Besuch im Museum

Das neue Museum Goldenes Dachl samt Sonderausstellung „Was bleibt?“ wird am 18.02 eröffnet. Ab 19.02 beginnt der reguläre Museumsbetrieb mit Öffnungszeiten von Montag bis Sonntag, jeweils von 10:00 – 17:00 Uhr. Das bunte Begleitprogramm anlässlich des Maximilianjahres finden Sie hier.

Führungen für Schulklassen und Gruppen

Anmeldung notwendig.

Telefonisch unter 0512-5360-1441, oder per E-Mail an goldenes.dachl@innsbruck.gv.at

 

 

 

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Museum Goldenes Dachl

Herzog-Friedrich-Straße 15

2.Stock
Tel.: +43 512 5360 1441
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Landeshauptstadt Innsbruck
A-6020 Innsbruck
Maria-Theresien-Straße 18

Telefon +43 512 5360 1001
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