Preise<br />Stipendien

PREISE
STIPENDIEN

Paul-Hofhaimer-Preis

Dotierung: € 5.000,- / 1. Preis
                   € 3.500,- / 2. Preis

                   € 2.000,- / 3. Preis
 

Aus Anlass der 450. Wiederkehr des Todestages von Kaiser Maximilian I. hat die Stadt Innsbruck erstmals im Jahre 1969 den „Paul-Hofhaimer-Preis“ für die Interpretation von Orgelkompositionen alter Meister gestiftet.

Der international ausgeschriebene Orgel-Wettbewerb findet alle 3 Jahre in Innsbruck statt und wird seit 2007 von der Musikschule der Stadt Innsbruck organisiert. Der Wettbewerb wird öffentlich in Kirchen durchgeführt, wobei die BewerberInnen auf historischen Orgeln spielen.

Die Vorführungen im Rahmen des Wettbewerbes können vom Publikum kostenlos besucht werden!
 

Paul Hofhaimer
Geboren am 25. Jänner 1459 zu Radstadt, war Paul Hofhaimer eng mit dem Hofleben Kaiser Maximilians I. verbunden. Hofhaimer diente am kaiserlichen Hofe Friedrichs III. in Graz, bevor er 1478 erstmals am Hof von Erzherzog Sigmund von Tirol als Organist seine Tätigkeit aufnahm. Sigmunds Nachfolger, König und Kaiser Maximilian I., übernahm Hofhaimer mitsamt der Hofkapelle. In dessen Gefolge führten ihn zahlreiche Reisen durch das Reich u. a. nach Linz, Wels, Wien, Augsburg, Ulm, Konstanz, Füssen und Freiburg. Um 1509 ließ er sich in Augsburg nieder. Nach dem Tode seines Dienstherrn im Jahre 1519 wurde auch die Hofkapelle aufgelöst. Vermutlich ging Hofhaimer vorerst nach Passau, 1522 ist er in Salzburg nachweisbar. Hier starb er 1537 und fand auf dem Friedhof Sankt Peter seine letzte Ruhestätte.

Wer entscheidet über die Vergabe?

Eine international besetzte mehrköpfige Fachjury, bestehend aus OrganistInnen, entscheidet über die Vergabe.

Wer kann sich bewerben?

Die genauen Kriterien für den Paul-Hofhaimer-Preis entnehmen Sie bitte der aktuellen Ausschreibung.

                                   

Bisherige PreisträgerInnen

2013
1. Preis: nicht vergeben
2. Preis: Charlotte Marchandise, Frankreich
              Martin Riccabona, Hall i. T.
3. Preis: Deniel Perer, Italien
              Adrien Pièce, Schweiz

Rückblick 2013

2010
1. Preis: nicht vergeben
2. Preis: Oren Kirschenbaum, Israel 
              Manuel Tomadin, Italien
3. Preis: Magdalena Hasibeder, Linz

Rückblick 2010

2007
1. Preis: Mirco Ballico, Italien
2. Preis: nicht vergeben
3. Preis: Anne-Gaëlle Chanon, Frankreich
              Magdalena Malec, Polen
              Andrea Vannucchi, Italien

Rückblick 2007

PreisträgerInnen seit 1971

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