Preise<br />Stipendien

PREISE
STIPENDIEN

Paul-Hofhaimer-Preis

Dotierung:  € 5.000,- / 1. Preis
                   € 3.500,- / 2. Preis

                   € 2.000,- / 3. Preis
 

Aus Anlass der 450. Wiederkehr des Todestages von Kaiser Maximilian I. hat die Stadt Innsbruck erstmals im Jahre 1969 den „Paul-Hofhaimer-Preis“ für die Interpretation von Orgelkompositionen alter Meister gestiftet.

Der international ausgeschriebene Orgel-Wettbewerb findet alle 3 Jahre in Innsbruck statt und wird ab dem Jahr 2021 vom Kulturamt der Stadt Innsbruck organisiert. Der Wettbewerb wird öffentlich in Kirchen durchgeführt, wobei die BewerberInnen auf historischen Orgeln spielen.

Die Vorführungen im Rahmen des Wettbewerbes können vom Publikum kostenlos besucht werden!
 

Paul Hofhaimer
Geboren am 25. Jänner 1459 zu Radstadt, war Paul Hofhaimer eng mit dem Hofleben Kaiser Maximilians I. verbunden. Hofhaimer diente am kaiserlichen Hofe Friedrichs III. in Graz, bevor er 1478 erstmals am Hof von Erzherzog Sigmund von Tirol als Organist seine Tätigkeit aufnahm. Sigmunds Nachfolger, König und Kaiser Maximilian I., übernahm Hofhaimer mitsamt der Hofkapelle. In dessen Gefolge führten ihn zahlreiche Reisen durch das Reich u. a. nach Linz, Wels, Wien, Augsburg, Ulm, Konstanz, Füssen und Freiburg. Um 1509 ließ er sich in Augsburg nieder. Nach dem Tode seines Dienstherrn im Jahre 1519 wurde auch die Hofkapelle aufgelöst. Vermutlich ging Hofhaimer vorerst nach Passau, 1522 ist er in Salzburg nachweisbar. Hier starb er 1537 und fand auf dem Friedhof Sankt Peter seine letzte Ruhestätte.

Wer entscheidet über die Vergabe?

Eine international besetzte mehrköpfige Fachjury, bestehend aus OrganistInnen, entscheidet über die Vergabe.

Wer kann sich bewerben?

Die genauen Kriterien für den Paul-Hofhaimer-Preis finden Sie in der Ausschreibung ab September 2021.

Der 20. Orgelwettbewerb um den Paul-Hofhaimer-Preis der Landeshauptstadt Innsbruck wird vom 02. - 08. September 2022 ausgetragen.    

Bisherige PreisträgerInnen

2019
1. Preis: Adriaan Hoek, Niederlande
2. Preis: Frederick James, Vereinigtes Königreich
3. Preis: nicht vergeben

Rückblick 2019
Rückblick 2016
Rückblick 2013
Rückblick 2010
Rückblick 2007
PreisträgerInnen seit 1971

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