Marianne-Barcal-Preis

Der Marianne-Barcal-Preis wird für geschichtswissenschaftliche Leistungen und deren benachbarten Disziplinen vergeben.

Dotierung: 10.000 Euro

Der Preis ist jährlich dotiert und kann auf Beschluss des Preiskomitees auch aufgeteilt werden, beispielsweise in einen Haupt- und einen Förderpreis. Es besteht keine Verpflichtung, den Preis jedes Jahr zu vergeben. 

Was wird gefördert?

Der Marianne-Barcal-Preis wird seit 2016 für hervorragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, vorzugsweise mit Regional- und/oder Genderbezug, auf dem Gebiet der Geschichtswissenschaften und ihren benachbarten Disziplinen vergeben.

Marianne Elisabeth Barcal hat der Stadtgemeinde Innsbruck, für das Referat Stadtarchiv/Stadtmuseum zweckgewidmet, ihr gesamtes Vermögen vermacht. Da die Erblasserin eine begeisterte Studierende auf den Gebieten der Zeitgeschichte und Politikwissenschaften war, hat die Stadtgemeinde Innsbruck aus ihrem Vermögen einen Preis gestiftet. Damit soll einerseits ein ehrendes Andenken an die Erblasserin gewährleistet und andererseits die Verbindung zwischen Universität und Stadt vertieft werden.

Wer vergibt den Preis?

Das Preiskomitee umfasst folgende Personen bzw. eine ermächtigte Vertretung:

  • Leiter:in der Magistratsabteilung V (Gesellschaft, Kultur und Wohnen) der Stadt Innsbruck als Vorsitzende:n
  • Leiter:in des Stadtarchivs/Stadtmuseums Innsbruck
  • Leiter:in des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck
  • Leiter:in des Instituts für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck

Wie bewerbe ich mich?

Die Einreichung ist bis 12. Jänner 2026 möglich und ausschließlich digital an barcal-preis@uibk.ac.at zu senden.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  1. Abschlussarbeit samt Gutachten (Dissertationen) bzw. ausführlicher Stellungnahme des:der Betreuer:in (Diplomarbeiten, Masterarbeiten)
  2. Lebenslauf mit Beschreibung der wissenschaftlichen Tätigkeiten/Forschungen, inkl. Publikationsliste
  3. Beibringung sonstiger Unterlagen auf Anfrage des Preiskomitees

Wer kann einreichen?

Der Preis soll insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern und ist für Abschlussarbeiten (Diplomarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen) aus den Geschichts- und Politikwissenschaften sowie verwandten Fächern vorgesehen. Arbeiten, deren Begutachtung länger als drei Jahre zurückliegt, werden nicht berücksichtigt.

Mitarbeitende des Stadtmagistrats Innsbruck sind von der Bewerbung für den Marianne-Barcal-Preis ausgeschlossen.

Was kann eingereicht werden?

Es werden ausschließlich Abschlussarbeiten (Diplomarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen) an der Universität Innsbruck, deren Begutachtung nicht länger als drei Jahre zurückliegt, berücksichtigt.

Wann erfolgt die nächste Ausschreibung?

Die nächste Ausschreibung findet voraussichtlich Ende 2026 statt.

Bisherige Preisträger:innen

Die drei Preisträger:innen des Marianne-Barcal-Preis 2025: Clemens Markart, Lara Castlunger und Viktor Gartner präsentieren ihre Urkunden.

Die Preisträger:innen des Marianne-Barcal-Preis 2025: Clemens Markart, Lara Castlunger und Viktor Gartner © Stadt Innsbruck/A. Steinacker

Die drei Preisträger:innen des Marianne-Barcal-Preis 2025: Clemens Markart, Lara Castlunger und Viktor Gartner präsentieren ihre Urkunden.

Die Preisträger:innen des Marianne-Barcal-Preis 2025: Clemens Markart, Lara Castlunger und Viktor Gartner © Stadt Innsbruck/A. Steinacker

JahrPreisträger:innen
2025
  • Lara Castlunger
  • Viktor Gartner
  • Clemens Markart
2024
  • Sandra Altenberger
  • Verena Hechenblaikner
  • Anna Tappeiner
  • Miriam Heiss
2023
  • Marcel Amoser
  • Tobias Leichter
  • Konrad Pölzl
2022
  • Katharina Lux
  • Theresa Hämmerle
2021
  • Mirjam Oberprantacher
  • Martin Kriechbaums
  • Julia Brader
2020
  • Vanessa Maria Carlone
  • Nina Hechenblaikner
  • Johannes Oberhofer

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Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag:
9.00-12.00 Uhr und 13.00-17.00 Uhr

Freitag:
9.00-13.00 Uhr