Integration

INTEGRATION

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Projekte und Angebote und Projekte

Angebote für Eltern

SOS Kinderwelt mobil

In Kooperation mit dem SOS Kinderdorf organisiert das Amt für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration das Projekt „SOS Kinder.Welt Mobil“. Die niederschwellige, aufsuchende Familienassistenz bietet Unterstützung für benachteiligte Familien mit Migrationshintergrund und jene, die sozial isoliert oder nicht ausreichend an Regelsysteme angebunden sind. Das Angebot ist eine Ergänzung der aufsuchenden Familienarbeit für Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung. Ziel ist, insbesondere Kinder und Frauen direkt zu unterstützen und eine Brücke zu den vielen bestehenden Angeboten zu bauen.

Deutsch-Sprachkurse mit Kinderbetreuung durch Tagesmütter

Im Rahmen eines Pilotprojektes finanzieren Land Tirol und Stadt Innsbruck zehn Tagesmütter-Plätze für Eltern, die einen Deutschkurs am BFI Tirol besuchen. Die Abwicklung erfolgt durch das BFI Tirol und den Verein „Frauen im Brennpunkt“. Das Angebot soll es insbesondere Müttern mit kleinen Kindern verstärkt ermöglichen, Deutsch zu lernen. Das Projekt ist eine Ergänzung des bereits bestehenden Bildungsangebotes und fördert zudem auf ganz natürliche Weise wechselseitigen Austausch und interkulturelles Lernen.

Kontakt Sprachkurse: BFI Tirol, Tel.: +43 512 59660, E-Mail: info@bfi-tirol.at

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Angebote für AsylwerberInnen und Asylberechtigte

Berufsmesse chancen:reich innsbruck

Seit 2017 organisiert die Stadt in Kooperation mit AMS, WK, itworks und Land Tirol jährlich die Berufsmesse chancen:reich innsbruck im Rathaus . Ziel ist, Menschen mit positivem Asylbescheid und Tiroler Unternehmen zusammen zu bringen. Die nächste chancen:reich findet im Herbts 2021 statt.

Miteinander in innsbruck

Miteinander in Innsbruck ist ein Angebot für AsylwerberInnen und Asylberechtigte, sich über die verschiedensten Themen zu informieren und mit VertreterInnen des Magistrats und der NGO´s ins Gespräch zu kommen. 2020 werden zudem Informationsspaziergänge zu den verschiedensten Einrichtungen angeboten.

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Angebote für Ehrenamtliche

Kurzlehrgänge für ehrenamtliche SprachbegleiterInnen

Eine gemeinsame Initiative von Stadt Innsbruck und Haus der Begegnung.

Die Lehrgänge bieten neben wertvollem linguistischem Hintergrundwissen zum Spracherwerb auch praxiserprobte Tipps. Zu den Lehrgängen wurde eine Materialsammlung erstellt, die über die Stadtbücherei Innsbruck ausgeliehen werden kann.

Informationsabende für Ehrenamtliche

Viele Freiwillige unterstützen Menschen mit Fluchtgeschichte. Sie helfen ihnen, in Österreich gut anzukommen und sich zurechtzufinden. Neben Sprachbarrieren können bei der Begleitung Fragen zum Arbeitsmarkt, Bildungs- und Sozialsystem, Gesundheit oder Wohnen auf. Viele dieser Fragen sind vielleicht auf Anhieb nicht leicht zu beantworten. Die Integrationsstelle organisiert daher in regelmäßigen Abständen Informationsabende für Ehrenamtliche.

Begegnen und Befremden -Reflexionsangebot für Ehrenamtliche

Wenn Menschen Geflüchtete unterstützen, kommt es immer wieder auch zu Irritationen. Neben der „Begegnung“ kann auch „Befremdliches“ auftauchen: Unsicherheit angesichts verwirrender Situationen, Enttäuschung, Ärger, Missverständnisse. In interkulturellen Situationen ist das nicht verwunderlich. Das Angebot der Stadt und des Haus der Begegnung bietet die Gelegenheit, solche Erfahrungen näher zu betrachten. Da sich diese Dynamiken nicht nur im Kopf, sondern viel im „Bauch“ abspielen, hilft es, hier nicht nur beim Reden zu bleiben. Mittels Methoden aus dem Soziodrama wird erkundet, was sich in solchen Situationen abspielt, welche Irritationen auftreten können und inwiefern das mit „Kultur“ und „Fremdsein“ zu tun hat.

Deutsch im Sommer

Kurse für SchülerInnen der VS, NMS und für Kindergartenkinder

Ein Projekt in Kooperation mit dem Jugendrotkreuz.

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Ausstellungen, Filmabende, Diskussionen

2019 „Tiroler Vielfalt“

Wie vielseitig Tirol ist, zeigte die interaktive Ausstellung „Tiroler Vielfalt“, für deren Konzeption Rotes Kreuz, Stadt Innsbruck, BFI Tirol, Haus der Begegnung und Plattform Asyl verantwortlich zeichneten. „Tiroler Vielfalt“ ist die Fortsetzung des Projektes „Migrations Hintergrund – Zusammenleben: Vordergrund“, das anlässlich des „Langen Tags der Flucht“ startete und Geschichten der gelungenen Integration erzählt. Waren es 2018 schwarz-weiß Portraits, zeigten 2019 farbige Fotos, wie selbstverständlich Menschen mit Migrationserfahrung Teil der Gesellschaft sind, allen negativen Berichten zum Trotz.

2018: Migration(s)Hintergrund – Zusammenleben: Vordergrund

Tirol ist Heimat für viele Menschen – mit vielen verschiedenen Geschichten und Hintergründen, die wesentlich zur Vielfalt unseres Landes beitragen. Die Tirolerinnen und Tiroler, deren Portraits in dieser Ausstellung gezeigt wurden, haben eines gemeinsam: eine Migrationsgeschichte. Bei manchen liegt sie auf der Hand – sie sind vor kurzem und aus weiter entfernten Ländern zu uns geflüchtet oder zum Arbeiten nach Österreich gekommen. Andere Portraits werden überraschen: die Texte beschreiben eine Geschichte der Migration, aber die damit verbundenen Gesichter wirken vertraut und „heimisch“ – die Migrationsgeschichte kann eben auch weiter zurückreichen oder benachbarte Länder betreffen. Diese Irritation ist beabsichtigt: Migration wird üblicherweise mit Fremdheit, oft auch mit Problemen assoziiert. Tatsächlich ist sie aber eine Normalität in allen Gesellschaften und leistet einen positiven Beitrag zur Entwicklung eines Landes. Die Ausstellung zeigte, wie vielfältig Tirol ist, wie selbstverständlich Migration ein Teil unserer Geschichte und welchen Beitrag Menschen mit Migrationsgeschichte für unsere Gesellschaft leisten.

2017: Hier Zuhause: Migrationsgeschichten aus Tirol

Die Ausstellung thematisiert die Arbeitsmigration der 1960er und 1970er Jahre. Damals wurden von der florierenden Wirtschaft „GastarbeiterInnen“ angeworben. Mit dem Fokus auf soziale Aspekte werden Erinnerungen von ZeitzeugInnen und persönliche Objekte miteinander in Beziehung gestellt.

2017 Filmabend 4640 km - a journey towards hope

4.640 km hat eine syrische Flüchtlingsfamilie auf ihrer Flucht bis nach Innsbruck zurückgelegt. Die Mutter, Manar, war in Syrien Englischprofessorin, ihr Mann Luei hatte eine eigene Rechtsanwaltskanzlei. Für ein besseres Leben in Sicherheit begeben sie sich in die Hände von Menschenschmugglern. Als sie nach einer beschwerlichen Flucht über die Grenze nach Österreich kommen, freuen sie sich, endlich am Ziel zu sein. Doch sie werden auch hier von einem Ort zum nächsten geschickt. Ein Ende scheint noch lange nicht in Sicht

Der Film zeigt, wie schwer es ist, das Heimatland zu verlassen, sich von Freunden und Verwandten zu trennen und in die ungewisse Zukunft zu begeben – wissend, vieles zu verlieren, was man gemeinsam aufgebaut hat. „4640 km – a journey towards hope" ist kein typischer Flüchtlingsfilm. Er berührt, informiert und prägt auf persönliche Art und Weise. Die Stadt Innsbruck zeigte den Film der jungen Innsbruckerin Helene Senfter im Rahmen des von UNHCR ausgerufenen „Langen Tags der Flucht“.

2016: Alles fremd. Alles Tirol.

Volkskunstmuseum 22.4. – 6.11.2016 (Programm)

Tirol ist Heimat für viele Menschen – mit vielen verschiedenen Geschichten und Hintergründen, die wesentlich zur Vielfalt unseres Landes beitragen. Die Tirolerinnen und Tiroler, deren Portraits in dieser Ausstellung gezeigt wurden, haben eines gemeinsam: eine Migrationsgeschichte. Bei manchen liegt sie auf der Hand – sie sind vor kurzem und aus weiter entfernten Ländern zu uns geflüchtet oder zum Arbeiten nach Österreich gekommen. Andere Portraits werden überraschen: die Texte beschreiben eine Geschichte der Migration, aber die damit verbundenen Gesichter wirken vertraut und „heimisch“ – die Migrationsgeschichte kann eben auch weiter zurückreichen oder benachbarte Länder betreffen. Diese Irritation ist beabsichtigt: Migration wird üblicherweise mit Fremdheit, oft auch mit Problemen assoziiert. Tatsächlich ist sie aber eine Normalität in allen Gesellschaften und leistet einen positiven Beitrag zur Entwicklung eines Landes. Die Ausstellung zeigte, wie vielfältig Tirol ist, wie selbstverständlich Migration ein Teil unserer Geschichte und welchen Beitrag Menschen mit Migrationsgeschichte für unsere Gesellschaft leisten.

2015: Wer bist Du? Ich bin Innsbruck

Im Rahmen des Projektes "Wer bist Du?" verfassten SchülerInnen Statements zum Thema „Vielfalt“, die zur Ausstellung „Wer bist Du? – Ich bin Innsbruck“ führten. Die Ausstellung zeigtewie vielfältig die Menschen sind, die in der Tiroler Landeshauptstadt leben. Die 31 Portraits entstanden 2014 im Rahmen des Projektes „72 Stunden ohne Kompromiss“. Ziel dieser österreichweit größten Jugendsozialaktion ist, Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, Vorurteile und Berührungsängste abzubauen und die Welt damit ein kleines bisschen zu „fair-ändern“. Dem Aufruf der Katholischen Jugend Österreichs, Projekte bei „72 h ohne Kompromiss“ einzureichen, kam die Stadt Innsbruck daher gerne nach. Der Auftrag des Amtes für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration war, Frauen und Männer, Erwachsene und Kinder zu portraitieren und damit einen kleinen Einblick zu geben, wie unterschiedlich wir alle sind.

2014: land.schafft.sprache

Die Ausstellung „land.schafft.sprache – tirol ist mehrsprachig“, die im Frühling 2014 im Barockkeller der Kaiserlichen Hofburg,  präsentiert wurde, führte erstmals durch die Tiroler Sprachenlandschaft und ermöglichte einen Blick auf die Mehrsprachigkeit des Landes. Die Ausstellung dokumentierte „Mehrsprachigkeit“ in Form demografischer, ökonomischer, ethno-kultureller ebenso wie sozio-linguistischer Fakten, und sensibilisierte dafür, Vielfalt wahrnehmen zu können.  Auch Migration und Globalisierung haben Innsbruck und Tirol in sprachlicher Hinsicht vielfältig gemacht und tragen dazu bei, dass Mehrsprachigkeit als Thema auch für die Minderheitenpolitik sowie die Integrationsarbeit an Relevanz gewinnt. In diesem Sinne sollte die Ausstellung über Sprachpolitik sowie ein mehrsprachiges Zusammenleben nachdenken lassen.

mehr Information

2012: Integration im Blick

„Integration im Blick“ war ein Projekt des Amtes der Tiroler Landesregierung/ Fachbereich Integration in Kooperation mit der Stadt Innsbruck/ Integrationsstelle, das mittels Kunstwerken in Innenstadt-Schaufenstern vielfältige Blicke auf das Thema Integration ermöglichte. Ziel des Projektes war, aufzuzeigen, dass Menschen aus aller Welt ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft sind und dass Zugewanderte einen wesentlichen Beitrag für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung Tirols leisten.

Film Integration & Du

Im Rahmen des Caritas-Projektes "72 Stunden ohne Kompromiss" waren im Herbst 2012 zehn Jugendliche unterwegs, um andere Jugendliche zum Thema "Integration und Du" zu interviewen. Über ihre Interviews drehten die TeilnehmerInnen einen Kurzfilm, der u.a. im Bildungsausschuss präsentiert wurde. Das Video finden Sie hier, den Beitrag in "Tirol heute" finden Sie hier.

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„Fest der Vielfalt“ – jedes Frühjahr wird gefeiert

Traditionell findet in der Landeshauptstadt im Frühsommer das „Fest der Vielfalt“ statt. Nach dem Marktplatz ist die Stadt mit ihrem Fest seit 2016 im Tiroler Volkskunstmuseum zu Gast. BesucherInnen dürfen sich jedes Jahr aufs Neue auf ein vielfältiges Musik- und Kulturprogramm sowie Kulinarisches aus aller Welt freuen. Mit dem Fest feiert die Stadt alljährlich das Miteinander in aller Unterschiedlichkeit.

Fest der Vielfalt 2021

Fest der Vielfalt 2019

Fest der Vielfalt 2018

Fest der Vielfalt 2017

Fest der Vielfalt 2016

Fest der Vielfalt 2015

Fest der Vielfalt 2014

Fest der Vielfalt 2013

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Integrations-Enquete

Die Integrationsenquete bietet Raum für die Diskussion mit ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis und möchte Impulse für konkretes Tun geben. Land Tirol, Stadt Innsbruck, Haus der Begegnung und Tiroler Integrationsforum laden seit 2010 jährlich ExpertInnen ein. Im Rahmen von Vorträgen und Podiumskiskussionen findet eine intensive Auseinandersetzung über Themen des Bereichs Integration statt. Ziel ist Handlungsbedarf aufzuzeigen und den Austausch und die Information zwischen den verschiedensten Gruppen zu stärken.

Programm Enquete 2019 / Dokumentation Enquete 2019

Programm Enquete 2018

Programm Enquete 2017

Programm Enquete 2016

Programm Enquete 2015

Programm Enquete 2014

Programm Enquete 2013

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Preis der Vielfalt

Seit 2008 vergibt die Stadt Innsbruck den „Preis der Vielfalt – Zusammenleben fördern" (früher „Preis der Kulturen"). Ausgezeichnet werden Personen und Institutionen, die sich im alltäglichen Leben um Integration von Zugewanderten in der Stadt besonders verdient gemacht haben. Die Auszeichnung ist mit 4.000 Euro dotiert, über die Vergabe entscheidet eine Jury.

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Solo für Viele - ein Hörerlebnis durch Innsbruck

Viele bewegen und bilden das Stadtleben. Mit dem Audioguide „Solo für Viele – ein Hörerlebnis durch Innsbruck“ lädt die Stadt ein, die Innenstadt mit einem Kopfhörer und der Stimme eines Erzählers anders zu entdecken. Zu den Klängen einer meisterhaften Geige geht es vorbei an Sehenswürdigkeiten und entlang des sozial erzeugten Alltagslebens. Beim Flanieren durch das Stadtleben lässtsich entdecken, wie Menschen Anonymität herstellen und routiniert mit Fremdheit umgehen. Ein Projekt der Stadt in Kooperation mit der Universität Innsbruck.

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Videodolmetschen

Videodolmetschen ist ein Service der Stadt Innsbruck und bietet Unterstützung bei sprachlichen Barrieren. Der für BürgerInnen kostenlose Service kann innerhalb von max. zwei Minuten abgerufen werden. Zugriff haben MitarbeiterInnen im Sozialamt, Standesamt, Wohnungsservice, Gesundheitsamt und Kinder- und Jugendbetreuung.

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Kontakt

Städtebau und Planungsverfahren

Maria-Theresien-Straße 18
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