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STADTMUSEEN
STADTGALERIE

Plattform 6020

Gast-Ausstellung der Universität Mozarteum [Bildnerischer Zweig] Innsbruck:

SPUREN

Tina Baumgartner, Johannes Davies, Claudia Eichbichler, Manuel Gruber, Anna Höllrigl, Eva Javornik, Claudia Kasebacher, Franziska Nössing, Simon Piccolruaz, Mario Plattner, Andrea Platzer, Julia Prantl, Petronella Rieder, Julia Silberberger-Arzberger, Barbara Waldauf

Ausstellungsdauer: 16.03. – 06.04.2019
Kurator: Dr. Günther Moschig

„SPUREN“ hieß im Wintersemester 2018/19 das Thema für die Studierenden der „Bildnerischen Erziehung“. Die daraus entstandenen künstlerischen Arbeiten von Erst- bis Sechstsemestrigen werden in dieser kuratierten Ausstellung gezeigt.

Deutlich wird hier die Vielfalt der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema. In der Aufgabenstellung offen angelegt und ausgehend von den informellen Spuren der gestischen Ab-straktion der 1950er Jahre, der Dripping Technik Jackson Pollocks und der Idee des „Formlosen“ haben sich die Studierenden inhaltlich wie in der Wahl der künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und Materialien mit individuellen Zugängen wie Subjektivität und Freiheit, Lebensspuren oder den Möglichkeiten des fließenden Prozesses an die gestellte Aufgabe herangetastet. Geste und Materie, der Spurensicherung wie dem Spurenlegen galt das besondere Interesse. So finden sich im Dialog der Arbeiten gestische Malerei wie Konzeptkunst, Materialexperiment und Partizipation, Körpererfahrung und Ichbehauptung. Es geht um Vergänglichkeit und Gegenwart, um Erinnerung und gegenwärtige Teilhabe.

Seit Kurzem befindet sich die [Bildnerische Erziehung] Innsbruck in der Amraser Straße 4 unter einem Dach mit der städtischen Galerie Plattform 6020. Bis 6. April werden hier in der Ausstellung „SPUREN“ künstlerische Arbeiten von Studierenden der [Bildnerischen Erziehung] gezeigt.

Die Ausbildungsstätte am Standort Innsbruck gehört zum Department Bildende Künste und Gestaltung der Universität Mozarteum Salzburg. Seit 2016 werden hier Bildnerische ErzieherInnen für das Lehramt in der Sekundarstufe gemeinsam im Verbund West ausgebildet.

Plattform 6020
Fördergalerie der Stadt Innsbruck
Amraser Straße 2
6020 Innsbruck

Öffnungszeiten:
Mo 14:00-19:00 Uhr
Di-Fr 10:00-19:00 Uhr
Sa 10:00-17:00 Uhr
An Sonn- und Feiertagen geschlossen.

Die Fördergalerie der Stadt Innsbruck hat sich der Förderung junger Talente verschrieben und den Anspruch, als Plattform bzw. Sprungbrett für künstlerische Karrieren zu fungieren. Im Rahmen der Galerie besteht für junge Talente, vor allem aber für AbgängerInnen von Kunstakademien die Möglichkeit, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Neben dem Aufzeigen junger Positionen ist es der Galerieleitung in diesem Zusammenhang aber auch wichtig, den künstlerischen Werdegang der jungen Talente nachzuzeichnen und sie einige Jahre später neuerlich zu präsentieren.

Katalog

Zusätzlich zu den Ausstellungen erscheint jährlich ein Katalog, der die vergangenen Ausstellungen des Jahres zusammenfasst und für die KünstlerInnen als Präsentationsunterlage für spätere Projekte dient. Sie erhalten den Katalog kostenlos im Kulturamt bzw. in der Galerie im Andechshof.

Josef-Franz-Würlinger-Preis

Von 2005 bis 2014 erhielt jährlich die „würdigste und qualitätvollste“ Ausstellung den Josef-Franz-Würlinger-Preis, dessen feierliche Überreichung im darauffolgenden Jahr in einem offiziellen Rahmen stattfand.
Der in Oberösterreich geborene Josef Franz Würlinger ist passionierter Kunstmäzen. Er stiftete seit 2005 jährlich diesen mit 3.500 Euro dotierten Förderpreis, um junge KünstlerInnen damit zu unterstützen. 10 PreisträgerInnen freuten sich in den vergangenen Jahren über den Preis:

2014 Roland Maurmair
2013 Anemona Crisan
2012 Ursula Groser
2011 Ina Hsu
2010 Annja Krautgasser
2009 Walter Methlagl
2008 Michael Strasser
2007 Martina Gasser
2006 Romana Fiechtner
2005 Gerhard Diem

Im Jahr 2018 verstarb Josef Franz Würlinger und hinterließ der Stadt sowohl 15 Kunstwerke von Tiroler Künstlern als auch einen Geldbetrag, welcher zweckgebunden auf 10 Jahre erneut als Preisgeld für den Josef-Franz-Würlinger-Preis ausgeschüttet werden soll. Seinem Wunsch entsprechend wird ab 2019 wieder jährlich die „beste und qualitätvollste“ Ausstellung in der Galerie mit 3.500 Euro ausgezeichnet.

Kunstaustausch mit New Orleans

Von 1999 bis 2016 zeigte die Galerie im Andechshof jedes Jahr im Juli KünstlerInnen aus New Orleans. Im Gegenzug reisten jeden Herbst 2 Tiroler KünstlerInnen der Andechsgalerie nach New Orleans und stellten in der St. Claude Gallery der University of New Orleans gemeinsam aus. Neue Kooperationsmöglichkeiten werden derzeit eruiert.

2016: Kata Hinterlechner, Andrea Lüth
2015: Anemona Crisan, Birgit Pleschberger
2014: Katharina Cibulka, Nicole Weniger
2013: Charlotte Simon, Daniela Span
2012: Ina Hsu, Wolfgang Wirth
2011: Zita Oberwalder, Marcus Schatz
2010: "Leaves from Innsbruck", serigraphische Mappe zum 10-Jahres-Jubiläum
2009: Elisabeth Schutting, Ursula Groser
2008: Thomas Riss, Alexandra Maria Heinz
2007: Roland Maurmair, Philipp Haselwanter
2006: Maurizio Bonato, Ewald Spiss
2005: keine Ausstellung (Hurricane Katrina)
2004: Hubert Flattinger
2003: Michaela Niederkircher, Marco Szedenik
2002: Nora Schöpfer, Christine Pöschl
2001: Andreas Paulic, Günther Gstrein
2000: Arno Schmid, Martina Tscherni

 

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Kontakt

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Herzog-Friedrich-Straße 21
2. Stock
Tel.: +43 512 5360 1651
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