Zivil- & Katastrophenschutz

Erfahren Sie mehr über Sirenensignale, Notrufnummern, was im Katastrophenfall zu tun ist, wie Sie vorsorgen können und wie die Stadt Innsbruck vorbereitet ist.

Welche Notrufnummern gibt es? 

Was ist im Katastrophenfall zu tun?

Brand

Wie verhalte ich mich bei einem Brand?

Die Berufsfeuerwehr Innsbruck gibt umfassende Infos zum Verhalten während eines Notfalls und 3 Tipps, die Brände verhindern können.

Unwetter & Sturm

Wie verhalte ich mich bei Unwettern & Sturm?

Vor dem Unwetter/Sturm

  • Achten und befolgen Sie Anweisungen der Behörde.
  • Schalten Sie das Radio an.
  • Achten Sie auf die Sirenensignale.
  • Sichern Sie lose Gegenstände (Schirme, Mülltonnen, Gartenmöbel, etc.).
  • Spannen Sie Zelte, Masten, etc. ab.
  • Schließen Sie alle Türen, Fenster, Dachfenster, Luken, Lichtkuppeln und rollen Sie Markisen auf.
  • Bringen Sie lose Gegenstände ins Haus (Schirme, Mülltonnen, etc.).
  • Stellen Sie Ihr Auto - wenn möglich - in die Garage.

Während des Unwetters/Sturms

  • Halten Sie Abstand zu Bäumen.
  • Bleiben Sie im Haus.
  • Nehmen ist während des Unwetters/Sturms keine Sicherungsarbeiten im Freien vor.
  • Rufen Sie im Schadensfall den Notruf: Feuerwehr, Polizei, Rettung

Im Katastrophenfall erhalten Sie weitere Anweisungen und Infos der Behörde. Schalten Sie das Radio ein.

Hochwasser

Wie verhalte ich mich bei Hochwasser?

Vor dem Hochwasser:

  • Achten und befolgen Sie Anweisungen der Behörde.
  • Achten Sie auf die Sirenensignale.
  • Schalten Sie das Radio an.
  • Bereiten Sie Abdichtungsmaßnahmen vor (z. B. Kellerfenster- & -türen mit Sandsäcken oder Schaltafeln abdichten, usw.).
  • Bringen Sie Nutztiere aus der Gefahrenzone.
  • Bringen Sie Fahrzeuge aus der Garage in Sicherheit.
  • Räumen Sie Gegenstände, die nicht nass werden dürfen, aus dem Keller.

Während des Hochwassers:

  • Achten und befolgen Sie Anweisungen der Behörde. Schalten Sie das Radio ein.
  • Bleiben Sie im Haus und meiden Sie die Wege am Inn und an der Sill.
  • Halten Sie ein Notgepäck für ein Verlassen des Gebäudes (Evakuierung) griffbereit.
  • Beachten Sie, dass als sicher angesehene Straßen und Wege überflutet und lebensgefährlich sein können.
  • Unterschätzen Sie nicht die Gewalt des Wassers.

Stromausfälle/Blackout

Wie verhalte ich mich bei Stromausfällen/Blackout?

Die IKB gibt umfassende Infos und Tipps zum Thema Stromausfall/Blackout.

Im Katastrophenfall erhalten Sie weitere Anweisungen und Infos der Behörde. Schalten Sie das Radio ein.

Wie kann ich selbst vorsorgen?

Vorräte lagern

  • Getränke: 2,5 Liter pro Person und Tag, bevorzugt stark kohlesäurehaltiges Mineralwasser und Fruchtsäfte in Verbundverpackungen
  • Lebensmittel für zwei Wochen:
    • Kohlehydrate: Honig, Zucker, Reis und Teigwaren, Haferflocken, Zwieback, verpacktes Brot.
    • Eiweiß: Kondensmilch, Haltbarmilch, Schmelzkäse, Dosenfische, Dosenfleisch, Dauerwurst, getrocknete Hülsenfrüchte
    • Fette: Speisefett, Speiseöl, Margarine, Butter
    • Ev. Dosengemüse, Fertiggerichte, Gewürze, Kartoffelprodukte, Nüsse, Löskaffee
    • Futter für Haustiere
    • Fachgeschäfte bieten Notvorräte an, die 15 Jahre und länger haltbar sind.
  • Ausstattung:
    • Notbeleuchtung ((Solar-)Taschenlampen, usw.)
    • Apotheke: Arzt bzgl. Medikamente fragen, die man regelmäßig braucht.
    • Radio mit Batterien
    • Hygieneartikel
    • Feinstaubmaske als Mund- und Nasenschutz
    • alternative Heizmöglichkeit

3 nützliche Apps mit Tipps und Tricks

1. SOS EU Alp App - Notrufe mit Standort­bestimmung

Die App SOS EU ALP (ehemals "Notfall App") ermöglicht eine Standortbestimmung über das Smartphone. Diese Standortdaten können im Notfall direkt an die zuständige Leitstelle (Tirol, Südtirol oder Bayern) übermittelt werden. Gleichzeitig wird ein Anruf aufgebaut. Die App wurde von der Leitstelle Tirol entwickelt

2. Katastrophen-Warn-App KATWARN

Die App KATWARN vom Bundesministerium für Inneres warnt vor Katastrophen in Ihrer Gemeinde. Wer kein Smartphone besitzt, kann auch per SMS gewarnt werden.

3. Innsbruck Gemeinsam App

 Mit der App „Innsbruck gemeinsam“ sollen alle BürgerInnen der Stadt Innsbruck über aktuelle Themen, wie beispielsweise die Handhabung von Defibrillatoren, Verhalten im öffentlichen Raum und im Naturraum, den Umgang mit E-Scootern, Brandschutz usw. informieren. 

Was bedeuten die Sirenensignale?

Warnung

Gleichbleibender Dauerton für drei Minuten

Alarm

Auf- und abschwellender Ton für eine Minute

Entwarnung

Gleichbleibender Dauerton für eine Minute

Sirenenprobe

Ton für 15 Sekunden

 

 

Von welchen Katastrophen kann Innsbruck betroffen sein?

Wie ist Innsbruck auf den Katastrophenfall vorbereitet?

  • Jederzeit einsatzbereite Blaulichtorganisationen
  • Regelmäßige Einsatzübungen mit Feuerwehr, Rettung, Polizei, Bundesheer und Behörde
  • Jederzeit einsatzbereite Gemeindeeinsatzleitung:
    • stellt die Entscheidungsfähigkeit der Stadt Innsbruck sicher
    • erhält lebenswichtige Strukturen der Stadt aufrecht
  • Leitstelle Tirol
    • nimmt Notfälle an 
    • alarmiert und koordiniert Einsatzkräfte
  • Landeswarnzentrale:
    • überwacht Alarmsysteme (Strahlen, Hochwasser, Erdbeben, Geologie)
    • arbeitet Katastrophenschutzpläne aus
  • Hochwasser- und Lawinenschutzsysteme
  • Spezielle Ausbildungen der Einsatzorganisationen, z.B. Spezialgebiete der Berufsfeuerwehr Innsbruck

Zuletzt aktualisiert am 28.11.2022