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gedenk_potenziale

Am 5. Mai 1945 befreiten alliierte Truppen das Konzentrationslager Mauthausen. Von den rund 190.000 unschuldigen Menschen, die das NS-Regime zwischen 1938 und 1945 in das KZ Mauthausen und seine Nebenlager deportierte, wurden etwa 100.000 ermordet. Kein anderer Ort in Österreich versinnbildlicht die Verbrechen der Nationalsozialisten derart drastisch. Der österreichische Nationalrat hat daher den 5. Mai zum „Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ erhoben.

In diesem Sinne hat sich die Stadt Innsbruck im Jahr 2020 entschlossen, mit den „gedenk_potenziale“ eine Projektreihe ins Leben zu rufen, um den 5. Mai künftig stärker und nachhaltig als Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus auf kommunaler Ebene zu verankern. Gleichzeitig soll die Entwicklung von innovativen, gegenwartsbezogenen und nachhaltigen Formen des Gedenkens gefördert werden.

gedenk_potenziale ist ausgerichtet auf die Entwicklung gegenwartsbezogener Formen des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und Opfer von Gewalt, Rassismus und Antisemitismus. Besonders berücksichtigt werden innovative Projekte, die Gedenken als intensive Gesellschaftsforschung begreifen.

gedenk_potenziale möchte Impulse zur Verankerung des 5. Mai als Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus im öffentlichen Bewusstsein der Stadt Innsbruck und darüber hinaus setzen. Dementsprechend muss der 5. Mai „im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus als Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus“ im Mittelpunkt der eingereichten Projekte stehen.

gedenk_potenziale zielt dabei auch auf Kooperation und Vernetzung ab. Gefördert werden vor allem Projekte, die spartenübergreifend bzw. interdisziplinär sind. Aber auch Einzelpersonen sind zur Einreichung von Projekten eingeladen.

Der Fördertopf ist mit EUR 20.000,-- dotiert. Ziel ist die Umsetzung eines einzigen Projektes in der eingereichten Form je Ausschreibung.

GEDENK_POTENZIALE 2021 - die erste Ausschreibung 

Die gedenk_potenziale werden 2020 erstmals ausgeschrieben. Vom 31. Juli bis zum 5. September 2020 können Projekte eingereicht werden. Am 5. November findet die Jurysitzung mit anschließender Bekanntgabe des ausgewählten Projektes (bzw. ggf. der zwei ausgewählten Projekte) statt.

Einreichungen erfolgen ausschließlich in digitaler Form als PDFs über das "Portal für Kunst- und Kulturwettbewerbe" kultur-innsbruck.vemap.com . Zur gültigen Einreichung ist eine Registrierung mittels Name und E-Mail-Adresse nötig. Folgen Sie den angegebenen Schritten und laden Sie anschließend die geforderten Dokumente hoch.

Für technische Fragen zum Portal kontaktieren Sie bitte die Vemap-Hotline: +43 1 31 57 94 0.

ACHTUNG: Für die Umsetzung des Projektes stehen bei der ersten Ausschreibung nur sechs Monate zur Verfügung. Das Projekt muss bis zum 5. Mai 2021 realisiert werden können, d.h. der Hauptakt des Projektes muss an diesem Tag stattfinden.

GEDENK_POTENZIALE 2022

Die Ausschreibung der gedenk_potenziale 2022 erfolgt zugleich mit der ersten Ausschreibung am 31. Juli 2020 ausgeschrieben. Vom 31. Juli bis zum 31. Dezember 2020 können Projekte eingereicht werden. Das für die gedenk-potenziale 2022 ausgewählte Projekt muss bis zum 5. Mai 2022 realisiert werden.

Einreichungen erfolgen ausschließlich in digitaler Form als PDFs über das "Portal für Kunst- und Kulturwettbewerbe" kultur-innsbruck.vemap.com . Zur gültigen Einreichung ist eine Registrierung mittels Name und E-Mail-Adresse nötig. Folgen Sie den angegebenen Schritten und laden Sie anschließend die geforderten Dokumente hoch.

Für technische Fragen zum Portal kontaktieren Sie bitte die Vemap-Hotline: +43 1 31 57 94 0.

Ausführliche Informationen finden Sie in Kürze unter: www.gedenkpotenziale.at

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