Hilde-Zach-Literaturstipendien

Literatur aus Innsbruck unterstützt die Stadt jährlich mit zwei Stipendien.

Dotierung: 7.000 & 3.000 Euro

  • Literaturstipendium: 7.000 Euro
  • Literaturförderstipendium: 3.000 Euro

Die gesamte Fördersumme von 10.000 Euro wird in ein großes Stipendium und in ein Förderstipendium unterteilt. Diese Aufteilung gewährleistet, dass sowohl etablierte LiteratInnen der heimischen Szene als auch neue Talente gefördert werden.

Was wird gefördert?

Die Hilde-Zach-Literaturstipendien sollen es Innsbrucker SchriftstellerInnen ermöglichen, sich intensiv ihrer schriftstellerischen Arbeit zu widmen. 2013 wurden die Literaturstipendien in Anerkennung und Erinnerung an Innsbrucks ehemalige Bürgermeisterin in Hilde-Zach-Literaturstipendien umbenannt.

Wer vergibt das Stipendium?

Stadt Innsbruck

Wie bewerbe ich mich?

Einreichen können Sie Ihre Unterlagen über die Plattform kultur-innsbruck.vemap.com .

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich LiteratInnen, die

  • in Tirol geboren oder
  • in Innsbruck wohnhaft sind und
  • in Innsbruck dauerhaft und kreativ künstlerisch tätig und
  • volljährig (mind. 18. Jahre alt) sind.

Personen, die eines der beiden Stipendien bereits erhalten haben, dürfen sich erst nach fünf Jahren erneut bewerben.

Was kann eingereicht werden?

  • Prosa (max. 50 Seiten + max. ½ Seite Kurzbeschreibung/Klappentext) oder
  • Drama (max. 50 Seiten + max. ½ Seite Kurzbeschreibung/Klappentext) oder
  • Lyrik (max. 10 Gedichte)

Bitte beachten Sie:

  • Bereits eingereichte Werke dürfen nicht nochmals eingereicht werden.
  • Pro Ausschreibung darf nur eine Einreichung pro Person erfolgen (Prosa oder Drama oder Lyrik).
  • Personen, die eines der beiden Stipendien bereits erhalten haben, dürfen sicher erst nach fünf Jahren erneut bewerben.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Folgende Unterlagen in deutscher Sprache und im pdf-Format sind für die Einreichung auf kultur-innsbruck.vemap.com erforderlich:

  • Geburtsurkunde
  • aktueller Meldezettel (aus dem Jahr der Einreichung)
  • zu bewertender Text als PDF-Datei in folgendem Ausmaß:
    • Prosa (max. 50 Seiten + max. ½ Seite Kurzbeschreibung/Klappentext) oder
    • Drama (max. 50 Seiten + max. ½ Seite Kurzbeschreibung/Klappentext) oder
    • Lyrik (max. 10 Gedichte)
  • Kurzlebenslauf (max. ½ Seite)
  • Persönliche Daten: Name, Postadresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer

Die Einreichungen können zwischen 1. April und 4. Juli 2022 ausschließlich über das Portal für Kunst- und Kulturwettbewerbe erfolgen. Es werden keine anderen als über dieses Portal eingebrachten Einreichungen angenommen.

Wer entscheidet über die Vergabe?

Eine dreiköpfige, jährlich wechselnde Fachjury bewertet alle Einreichungen. Ein Jurymitglied kommt aus Innsbruck, die beiden anderen Jurymitglieder haben ihren Lebensmittelpunkt nicht in Innsbruck. Die Jury setzt sich idealerweise aus SchriftstellerInnen als auch aus VertreterInnen der Bereiche Literaturvermittlung, Literaturwissenschaft und Literaturkritik zusammen. Sollte sich in der Jury ein/e AutorIn befinden, so darf dieser/diese aus Gründen der Objektivität nicht in Innsbruck wohnhaft oder tätig sein.

Alle BewerberInnen werden nach der nicht-öffentlichen Jurysitzung verständigt.

Bisherige StipendiatInnen

Hilde-Zach-Literaturstipendien 2021

Anna Ladurner (2. v.r.) und Michèle Yves Pauty (2. v.l.) nahmen die Hilde-Zach-Literaturstipendien 2021 entgegen. Jurymitglied Doris Eibl (1. v.l.) und Kulturamtsleiterin Isabelle Brandauer (1. v.r.) gratulierten herzlich.© Stadt Innsbruck / M. Niedrist

JahrLiteraturstipendiumLiteraturförderstipendium
2021Mag.a Anna LadurnerMichèle Yves Pauty
2020Thomas WisserMag.a Minu Ghedina
2019Martin PlattnerWolfgang Nöckler
2018Elisabeth R. HagerAngelika Rainer
2017Ann-Kathrin AstMartin Fritz
2016Carolina SchuttiIsabella Krainer
2015Händl KlausRobert Prosser
2014Bernhard KathanUrsula Scheidle
2013Irene PruggerHans Platzgumer
2012Helmut SchiestlStefan Abermann
2011Christoph W. BauerMartin Fritz
2010Heinz D. HeislCarolina Schutti
2009Alois HotschnigMarkus Köhle
2008Barbara HundeggerKerstin I. Mayr

Zuletzt aktualisiert am 28.11.2022