
Ein Zeitzeuge berichtet: Die Schwarzen Mander
aus der Hofkirche und ihre Sicherung vor den Bomben auf Innsbruck während der Kriegsjahre 1943 bis 1945
In buchstäblich letzter Minute war es im Dezember 1943 notwendig geworden, die Schwarzen Mander aus der Innsbrucker Hofkirche vor Bombenschaden zu bewahren. Sie wurden unter größter Geheimhaltung in einen Felsenstollen bei Kundl gebracht. Karl Obleitner d. Ä. aus Absam erschien prädestiniert für alle Sicherungsarbeiten und so wurden ihm die Maßnahmen für die Art der Verpackung zur Verladung und zum Transport übertragen. Sein Sohn Karl Obleitner d. J. war damals als Schüler an der Kunstgewerbeschule in Innsbruck meist bei diesen Arbeiten anwesend. Er berichtet hier als Zeitzeuge über die damaligen Vorgänge aus seiner Sicht und rückt die Leistungen seines Vaters ins rechte Licht. Darüber hinaus wird über Vorgänge berichtet, die schon um 1809 die Schwarzen Mander neben anderen Innsbrucker Kunstschätzen in Gefahr gebracht hatten.
| Autoren | Karl Obleitner |
|---|---|
| Seitenzahl | 48 |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Verlag | Eigenverlag Karl Obleitner, 4. Auflage |