Übersiedeln<br />Parken

ÜBERSIEDELN
PARKEN

Home BAUEN | WOHNEN ÜBERSIEDELN | PARKEN

ÜBERSIEDELN | PARKEN

Für Sie auf help.gv.at gefunden:

Geringfügig Beschäftigte

Allgemeines

Ein Beschäftigungsverhältnis gilt dann als geringfügig, wenn das gebührende Entgelt folgende Beträge nicht übersteigt:

Im Jahr

Pro Arbeitstag

Pro Monat

2020 460,66 Euro
2019 ? 446,81 Euro
2018 ? 438,05 Euro
2017 ? 425,70 Euro
2016 31,92 Euro 415,72 Euro
2015 31,17 Euro 405,98 Euro
2014 30,35 Euro 395,31 Euro
2013 29,70 Euro 386,80 Euro
2012 28,89 Euro 376,26 Euro
2011 28,72 Euro 374,02 Euro
2010 28,13 Euro 366,33 Euro
2009 27,47 Euro 357,74 Euro
HINWEIS
Mit 1. Jänner 2017 wurde die tägliche Geringfügigkeitsgrenze aufgehoben. Für die Beurteilung, ob ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis vorliegt oder nicht, ist nur mehr die monatliche Geringfügigkeitsgrenze maßgebend. Ein Beschäftigungsverhältnis, das weniger als einen Monat dauert (unabhängig davon, ob dieses eine Kalendermonatsgrenze überschreitet oder innerhalb eines Kalendermonats liegt), unterliegt der Teilversicherung in der Unfallversicherung, wenn das daraus bezogene Entgelt die monatliche Geringfügigkeitsgrenze nicht überschreitet. Unterschreitungen der Geringfügigkeitsgrenze nur aufgrund des Beginns und der Beendigung der Beschäftigung im Lauf des Kalendermonats, bei Kurzarbeit sowie aufgrund einer Tätigkeit als Hausbesorgerin/Hausbesorger sind unbeachtlich.

Für geringfügig beschäftigte Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer gelten  die selben arbeitsrechtlichen Bestimmungen wie für alle übrigen Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer. So haben geringfügig beschäftigte Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer beispielsweise auch Anspruch auf Urlaub, auf Pflegefreistellung und Abfertigung unter den selben Voraussetzungen wie allen übrigen Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer.

HINWEIS
Je nachdem, welcher Kollektivvertrag zur Anwendung kommt, haben geringfügig beschäftigte Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer Anrecht auf Sonderzahlungen, wie beispielsweise Urlaubszuschuss und Weihnachtsremuneration. Sonderzahlungen werden bei der Berechnung, ob die Geringfügigkeitsgrenze überschritten wurde, nicht einbezogen.

Sozialversicherung

Unfallversicherung

Geringfügig beschäftigte Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer sind unfallversichert. Die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber hat die geringfügig Beschäftigten beim zuständigen Krankenversicherungsträger anzumelden (Anmeldung von Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern).

Kranken- und Pensionsversicherung

Den geringfügig Beschäftigten wird eine freiwillige Kranken- und Pensionsversicherungen empfohlen. Den Antrag auf diese Selbstversicherung bei geringfügiger Beschäftigung müssen die geringfügig Beschäftigten beim zuständigen Krankenversicherungsträger selbst stellen. Der begünstigte Beitrag in Höhe von 65,03 Euro (Wert für 2020) muss von der Arbeitnehmerin/dem Arbeitnehmer monatlich eingezahlt werden.

Wer mehrere geringfügige Beschäftigungen ausübt, die in Summe die monatliche Geringfügigkeitsgrenze von 460,66 Euro für das Jahr 2020 – für das Jahr 2019 waren es 446,81 Euro – übersteigen, ist auch in der Kranken- und Pensionsversicherung pflichtversichert und hat vom gesamten Entgelt Beiträge zu entrichten. Somit entsteht für die geringfügig Beschäftigten in diesem Fall Anspruch auf Leistungen der Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung.

Geringfügige Einkommen sind beitragspflichtig in der Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung, wenn daneben ein vollversichertes Beschäftigungsverhältnis besteht.

Stand: 17.02.2020
Hinweis
Abgenommen durch:
oesterreich.gv.at-Redaktion
Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend
Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Schriftgröße A A A

Kontakt

NOTBETRIEB STADTMAGISTRAT

Der Parteienverkehr wird auf das Notwendigste reduziert.
Wenden Sie sich an:
0512 5360-0
kontakt@innsbruck.gv.at

Landeshauptstadt Innsbruck
A-6020 Innsbruck
Maria-Theresien-Straße 18

Bitte beachten Sie: Der Parteienverkehr wird auf das Notwendigste reduziert.

Telefon +43 512 5360 0
kontakt@innsbruck.gv.at