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Hilfestellung für Betroffene nach einem Brandschadensereignis


Richtiges Verhalten an der Brandstelle 

  • Verlassen Sie den Brandort und verhindern Sie durch das Schließen von offenen Türen eine Rauchausbreitung!

  • Alarmieren Sie die Feuerwehr über die Notrufnummer 122!

  • Warnen Sie Personen, die sich im Gefahrenbereich aufhalten!

  • Helfen Sie jenen Personen mit einer Behinderung!

  • Machen Sie sich beim Eintreffen der Feuerwehr bemerkbar und weisen Sie diese ein!

  • Folgen Sie den Anweisungen der Feuerwehr!

  • Behindern sie nicht die Einsatztätigkeiten!

  • Bleiben Sie am Einsatzort für etwaige Fragen der Feuerwehr erreichbar!

Allgemeine Hinweise

Bei einem Brandschadensereigniss entstehen grundsätzlich gefährliche Stoffe, die meisten gasförmig sind. Diese Schadstoffe können zum Großteil durch ausreichende Lüftungsmaßnahmen beseitigt werden. Einige dieser schädlichen Stoffe binden sich jedoch an Rußpartikel und legen sich auf der Einrichtung bzw. sonstigen Gegenständen nieder. Wenn diese Stoffe infolge durch einatmen bzw. verschlucken in den Körper gelangen, kann dies zu gesundheitlichen Schäden führen.

 Sollte ein oder meherere Räume in Ihrer Wohnung bzw. Haus nicht unmittelbar vom Brand betroffen sein und es ist nur eine leichte Verrauchung vorhanden bzw. keine Rußteilchen feststellbar, können sie sich dort, nach Rücksprache mit der Feuerwehr und sorgfältiger Duchlüftung, wieder aufhalten.

Stark verrauchte bzw. verruste Räume sind zu meiden, da hier weiterführende Maßnahmen erforderlich sind.

 Bitte beachten Sie, dass der Aufenthalt in solchen Räumen sehr rasch zu einer Gesundheitsschädigung führt.

 Achten Sie darauf, das Kinder solche Räume nicht betreten. Sollte eine Person, die dem Rauch ausgesetzt war bzw. sich in einem solchen Raum aufgehalten hat, ein Unwohlsein verspüren, ist sofort ein Arzt aufzusuchen bzw. die Rettung zu alarmieren.

 Betreten Sie vom Brand betroffene Räume erst wenn sie erkaltet und gut durchlüftet sind bzw. nach Rücksprache mit der Feuerwehr.

Halten Sie sich zunächst nur so lange wie unbedingt erforderlich in den vom Brand betroffenen Bereichen auf und vermeiden Sie eine Verschleppung der Brandrückstände in saubere Bereiche.

Ist Ihre Wohnung stark vom Brand, Verrauchung oder Rußbeaufschlagung betroffen, sollten Sie eine Unterkunft bei Verwandten oder Freunden suchen. In Notfällen wird Sie auch die Stadt Innsbruck bei einer Ersatzquartierbeschaffung unterstützen!

Setzen Sie sich so rasch wie möglich mit Ihrer Versicherung in Verbindung, sodass die notwendigen Sanierungsmaßnahmen abgestimmt werden können.

Reinigung und Sanierung


Reinigungsarbeiten in Wohnbereichen, bei denen nur relativ kleine Mengen verbrannt sind (z. Bsp. Papierkorbbrand, angebrannte Speisen, usw.) können ohne Einhaltung besonderer Schutzmaßnahmen (Gummihandschuhe genügen) durchgeführt werden. Voraussetzung dabei ist aber immer ausgiebiges Lüften bis kein Brandgeruch mehr feststellbar ist.

Bei allen anderen Bränden können die Arbeiten unter Einhaltung der nachstehenden Schutzmaßnahmen entweder von Fachfirmen, aber auch selbst vorgenommen werden.

Waren größere Mengen von Chemikalien (z. Bsp. Putz- und Reinigungsmittel) am Brandgeschehen beteiligt oder verfügen Sie nicht über die notwendige Ausrüstung (siehe Personenschutzbekleidung), dann wenden Sie sich bitte in jedem Fall an eine Fachfirma für Brandschadenssanierungen!

Fachfirmen finden Sie in den Firmenverzeichnissen (z. Bsp. Gelbe Seiten unter der Rubrik „Brandschadensanierungen"!).

Personenschutzkleidung

(erhältlich im Fachhandel und in Baumärkten)

 

  •  Einweg-Anzüge mit Kapuze aus verstärktem
  • Papiervlies oder Kunststoff

  • Atemschutz (textile Halbmaske der Schutzgruppe FFP3)

  • Augenschutz (dichtschließende Brille)

  • Schutzhandschuhe aus Leder-Textilkombination für Trockenarbeiten

  • Gummihandschuhe für Nassarbeiten

  • Handschuhe und Einweg-Anzüge verbleiben im Schadensbereich. Textile Halbmasken werden nur einmal getragen. Bei Gummimasken sind die Hautkontaktflächen vor der Wiederverwendung durch feuchtes Abwischen mit Reinigungsmittel und Wasser zu säubern.

 

Nach Verlassen des Schadensbereiches ist stets eine gründliche Körperreinigung vorzunehmen (Duschen).

Bei jedem Brand – auch Kleinbrand – kommt es zu unangenehmen Geruchsbelästigungen. Bekleidung, Wohnungsinventar und dergleichen riechen „angebrannt". Hier empfiehlt sich aus hygienischen Gründen – eine „Generalreinigung" durchzuführen. Durch feuchtes Abwischen von Oberflächen sowie durch Waschen der Wäsche kann auch eine hartnäckige Geruchsbelästigung natürlich in Verbindung mit ausgiebigem Lüften fast immer entfernt werden.

Nehmen sie Klima- und Lüftungsanlagen erst wieder in Betrieb, wenn sie von einem Fachmann überprüft wurden!

 

Wohin mit den Brandrückständen?

 

Arznei- und Lebensmittel, die offen gelagert oder mit Brandrauch in Kontakt gekommen sind, müssen entsorgt werden. Ebenso sind alle Brandrückstände und Reststoffe einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuzuführen. 

 Ansprechpartner für Brandrückstände ist das Amt für Umwelttechnik und Abfallwirtschaft.

 

 

Zusätzliche Informationen erhalten Sie durch den Brandschutzratgeber des BMI
 

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