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RÄUMUNGSÜBUNG FÜR SCHULEN UND TAGESHEIMSTÄTTEN

 Vorbereitung 

Schulung der Angestellten und Pädagogen

Einmal jährlich sind alle, sich ständig im Haus aufhaltenden Personen durch den Brandschutzbeauftragten zu schulen. Dabei sollen Informationen über allgemeine Brandverhütung, Verhalten im Brandfall, Funktionen der technischen Brandschutzeinrichtungen, Bedeutung der Alarmzeichen sowie der Verlauf der Fluchtwege weitergegeben werden. 

Schulung der Kinder

  • Vor einer Räumungsübung bzw. vor Schulbeginn müssen sämtliche Fluchtwege auf evtl. Missstände hin begutachtet werden.

  • Die Alarmzeichen und deren Bedeutung sind zu erklären.

  • Das Verhalten bei einer Räumung ist zu schulen.

     

Verhalten bei einem Räumungsalarm

  • Bei einem Räumungsalarm sollten die Angestellten, Pädagogen und Kinder wissen, wie man sich verhalten muss.

 

WICHTIG

  • Vor allem - RUHE bewahren

  • Anweisungen der Lehrkräfte/Betreuer unbedingt Folge leisten

  • Vollständigkeit kontrollieren (auch Kinder sollten auf die Anwesenheit ihrer Mitschüler achten!) 

     

Verhalten für Kinder in der Klasse

  • Kinder sollten bei einem Räumungsalarm sofort sämtliche Tätigkeiten einstellen!

  • Kinder sollten sich in Ruhe in einer 2er-Reihe aufstellen und sich an der Hand nehmen!

  • Schulsachen oder sonstige Gegenstände (Kleidung in der Garderobe, udgl.) sind nicht mitzunehmen! 

     

Verhalten der Kinder in der Pause (am Schulhof)

  • Kinder sollten sich selbstständig zu einem vereinbarten Sammelplatz begeben

  • Die Pausenaufsicht hat die Aufgabe, die Kinder dabei zu unterstützen und einzuweisen.

  • Sämtliche sonstigen Bediensteten sollten bei der Erkundung im Gebäude (WICHITG: Hierbei auf die eigenen Sicherheit achten!!) als auch bei der Anwesenheitskontrolle am Sammelplatz mithelfen. 

     

Die Anwesenheitsprüfung

Am jeweiligen Sammelplatz ist die Vollständigkeit der jeweiligen Gruppen zu kontrollieren. Die Vollständigkeitsmeldung ist an eine namhaft gemachte Person von jeder einzelnen Gruppe weiterzugeben. Diese Person hat die Aufgabe, dem Einsatzleiter vermisste Personen oder die Vollständigkeit zu melden. 

Wichtige Punkte für die Durchführung einer Räumungsübung gemeinsam mit der Feuerwehr

  • Der Termin für eine Räumungsübung sollte im Vorhinein angekündigt werden um etwaige Stresssituationen für Kinder als auch für Erwachsene zu vermeiden. Zudem besteht bei unangekündigten Räumungsübungen die Gefahr, dass bei mehrmaliger Durchführung ein "echter" Alarm nicht mehr als solcher wahrgenommen wird.

  • Ausgewähltes Personal, das nicht direkt mit der Abwicklung der Übung betraut ist, sollten die Fluchtströme und Bewegungen beobachten um im Nachhinein eine Feedback darüber geben zu können.

  • Verbotene Bereiche sind nicht zu betreten (Lifte, udgl.)

  • Seitens der Aufsichtspersonen ist darauf zu achten, dass es kein Gedrängle, kein Stoßen, kein Laufen, und ähnliches gibt.

  • Die Geschlossenheit der Gruppen ist von der zuständigen Aufsichtsperson zu prüfen

  • Am Sammelplatz ist auf die Ordnung der Gruppen zu achten

  • Die Vollständigkeitsmeldung hat so rasch als möglich zu erfolgen.

  • Der Einsatzleiter ist ehestmöglich über vermisste Personen bzw. über die Vollständigkeit zu informieren. 

     

Ergebnis einer Räumungsübung

Sämtliche aus einer Räumungsübung gewonnenen Erkenntnisse sind nach Abschluss der Übung mit den Verantwortlichen zu besprechen. Wichtige Punkte sind:

 

  • War der Räumungsalarm in allen Bereichen gut hörbar?

  • Haben sämtliche Personen ungehindert das Haus verlassen können?

  • Wurden alle möglichen Fluchtwege genutzt?

  • Ist das Verlassen des Hauses ruhig und geordnet von statten gegangen?

  • Wurde ein verrauchter Fluchtweg benutzt?

  • Wurden Aufzüge benutzt?

  • Wissen die Kinder in der Pause, was bei einem Räumungsalarm zu tun ist?

  • Können die Kinder sich selbstständig zu den Sammelplätzen begeben oder sind hierfür organisatorische Maßnahmen notwendig?

  • Ist die Feststellung der Vollständigkeit in kurzer Zeit erfolgt?

  • Sind die Aufsichtspersonen informiert, wem sie die Meldung der Vollständigkeit weitergeben müssen. 

     

Wichtige Zusatzhinweise 

  • Ist ein Fluchtweg verraucht und kein alternativer Fluchtweg vorhanden, so muss die Gruppe in einem vor Rauch und Feuer sicheren Raum bleiben (Türen schließen, Fenster öffnen und sich bemerkbar machen bis die Hilfe eintrifft).

  • Aufzüge dürfen im Brandfall nicht benutzt werden. Die Gefahr des Steckenbleibens, im Bezug auf Stromausfälle oder technische Gebrechen sowie die Ansammlung von giftigem Brandrauch in Aufzugsschächten ist zu groß!  

     

Panik vermeiden!

  • Die Räumung sollte so früh und so rasch wie möglich durchgeführt werden. Den Flüchtenden sollte von den Aufsichtspersonen ein Gefühl der Sicherheit vermittelt werden.

  • Klare, laute und verständliche Anweisungen sind hierbei unerlässlich.

  • Wichtig ist darauf zu achten, dass aus einer Einzelpanik keine Massenpanik entsteht! 

 

Für Fragen zum Thema steht Ihnen die Berufsfeuerwehr Innsbruck gerne zur Verfügung!

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