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Historische Datenreise

„Innsbruck liegt inmitten einer entzückenden Alpenlandschaft in einem Tale, in welchem die Silberbänder des Inns und der Sill zusammenfließen und dank des milden Klimas goldige Maisfelder glänzen. Ringsum zeigen sich die stolzen Häupter, die das herrliche Becken umsäumen, so im Süden der Glungezer, die Neunerspitze und der Patscherkofel, dann die imposante Waldrastspitze … und schließlich noch die Nockspitze. An dieser vorbei schweift der Blick nach Westen zu der … Martinswand. Diese liegt schon auf der Nordseite des Tales, die durch eine förmliche Kette schroff ansteigender Spitzen begrenzt ist … Auf beiden Talseiten, namentlich aber im Süden, sind den Bergriesen die so genannten Mittelgebirge vorgelagert, lieblich grüne, teils auch von Wald bestandene Terrassen, die mit zahlreichen Ortschaften und Einzelansitzen besät sind.“ (Ein Tag in Innsbruck, 1922)

Panorama von Innsbruck gegen Süden (Foto: StAI Ph/G-6538, um 1900)So und in ähnlicher Art und Weise lassen sich zahlreichen Reiseberichten und Stadtführern wortreiche Schilderungen von der außergewöhnlichen Schönheit der Tiroler Landeshauptstadt entnehmen. Dabei wird in reichlich idyllischen Ausformulierungen die Pracht und Einzigartigkeit Innsbrucks beschrieben. Diese Begeisterung für die Stadt und ihre Umgebung, in Verbindung mit der außergewöhnlich günstigen geografischen Lage als wichtiger Verkehrsknotenpunkt, hat den Werdegang Innsbrucks über die Jahrhunderte hinweg entscheidend beeinflusst. Konsequenterweise zeichnet sich dies in der Entwicklungsgeschichte Innsbrucks ab.

In den über die rechts befindliche Menueführung auswählbaren Statistiken, die abhängig vom erhobenen Merkmal unterschiedliche zeitliche Abschnitte der Geschichte der Stadt Innsbruck darstellen, wurde der Versuch unternommen, den Entwicklungsverlauf der Tiroler Landeshauptstadt anhand von Zahlen zu untermauern. In diesem Zusammenhang ist es aber erforderlich, eine Warnung davor auszusprechen, die angeführten Zahlen 1:1 und somit bedingungslos zu übernehmen. So liegt die Bedeutung des historisch-statistischen Informationsmaterials nicht in der Verlässlichkeit der absoluten Zahlenwerte, sondern vielmehr in der Vergleichbarkeit, aus der sich die allgemeine Entwicklung recht gut erkennen lässt. Insbesondere sollten Ereignisse, wie beispielsweise kriegerische Auseinandersetzungen, Stadterweiterungen und Eingemeindungen und sonstige Begebenheiten, welche die Entwicklung der Stadt wesentlich beeinflusst haben, nicht unberücksichtigt bleiben. Soziale, wirtschaftliche, politische und kulturelle Faktoren prägen das Erscheinungsbild der Stadt. Denn so handelt es sich bei dem in den angegebenen Statistiken angeführten Datenmaterial um, man könnte beinahe sagen, „historische Zahlen“, die dem Zweck dienen sollen, Trends aufzuzeigen.

Gleichzeitig wird nicht der Anspruch erhoben, mit diesen Angaben die Realität uneingeschränkt widerzuspiegeln und auch für die Richtigkeit der Angaben kann keine generelle Garantie übernommen werden. Dies ist schon allein aufgrund der Differenziertheit der sich darbietenden Quellensituation hinsichtlich Merkmalsdefinition und Erhebungsstichtag nicht möglich. Des Weiteren sah man sich in den einzelnen Phasen des historischen Abrisses unterschiedlichen Erhebungsgrundlagen gegenüber. Wenn dies bei der Auslegung des Datenmaterials unberücksichtig bleibt, so würde dies zu falschen Interpretationen führen. Als Beispiel für eine Veränderung der Grundgesamtheit und somit der Basis der Erhebung sei hier die Vergrößerung und Veränderung des Stadtgebietes durch diverse Eingemeindungen angeführt. Der wesentliche Einfluss dieser Ereignisse auf die Bevölkerungsentwicklung und die ausgewiesenen Häuserzahlen wird dabei sicher nicht in Frage gestellt. Aber auch andere Lebensbereiche, wie beispielsweise Tourismus und Verkehr, wurden davon beeinträchtigt.

Abschließend bleibt zu sagen, dass unter Berücksichtigung des eben Erwähnten das hier präsentierte Datenmaterial den historischen Werdegang der Tiroler Landeshauptstadt reflektiert und die aufgezeigten Trends den gegenwärtigen Entwicklungsstand der Stadt erläutern.
 

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