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ANONYMVERFÜGUNG

Die Anonymverfügung bestimmt eine Geldstrafe und wird einer Person zugestellt, von der die Behörde annimmt, dass sie weiß oder leicht feststellen kann, wer eine bestimmte Verwaltungsübertretung begangen hat (z. B. als ZulassungsbesitzerIn eines Autos).
Eine Anonymverfügung kann nur ausgestellt werden, wenn die Übertretung durch ein Organ der öffentlichen Aufsicht im Dienst oder eine automatische Überwachung festgestellt wurde. Die Höhe der Geldstrafe kann höchstens € 365,- betragen (bis 30. 6. 13: € 220,-), wenn nicht in einzelnen Gesetzen ein anderer Betrag vorgesehen ist.
Wie bei einem Organmandat wird damit die Möglichkeit eingeräumt, durch freiwillige Zahlung eines vorgegebenen und geringen (allerdings höheren als bei einem Organmandat) Strafbetrages eine festgestellte Übertretung gutzumachen. Anonymverfügungen dürfen bei amtlichen Auskünften nicht erwähnt werden und werden bei der Strafbemessung in anderen Verwaltungsstrafverfahren nicht berücksichtigt.
Gegen die Anonymverfügung ist kein Rechtsmittel zulässig. Deshalb können Einwendungen gegen eine Anonymverfügung nicht geprüft werden. Zu Einwendungen gegen eine (Kurz-) Parkzonenstrafe beachten Sie bitte die Informationen zum Organmandat.
Wenn Sie die Möglichkeit der freiwilligen Zahlung innerhalb von vier Wochen ab Zustellung nicht rechtzeitig nutzen, tritt die Anonymverfügung automatisch außer Kraft. Die Behörde wird nun den Täter der Verwaltungsübertretung ermitteln und gegen diesen mit einer Strafverfügung vorgehen. Der dabei vorgeschriebene Strafbetrag wird meist höher ausfallen.
 

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