Schwangerschaft<br />Geburt

SCHWANGERSCHAFT
GEBURT

Home LEBEN | SOZIALES SCHWANGERSCHAFT | GEBURT

Schwangerschaft | Geburt

Wenn Sie Ihr erstes Kind erwarten, wird sich in Ihrem Leben Vieles ändern. Ein Kind ist immer eine große Bereicherung.

Grund zur Freude haben alle Neo-Eltern aus Innsbruck: Sie werden bei der Anmeldung der Neugeborenen am Innsbrucker Standesamt/Meldeamt mit einem „Willkommensgeschenk“ überrascht. Dabei handelt es sich um eine Dokumentenmappe im kindgerechten Design, in der Sie die ersten behördlichen Dokumente Ihres neugeborenen Kindes aufbewahren können. 

Um Ihnen und Ihrem Kind den Start etwas zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Behördenschritte zusammengefasst.

Für Sie auf help.gv.at gefunden:

Familienhärteausgleich

Allgemeine Informationen

Die Zuwendung aus dem Familienhärteausgleichsfonds ist eine einmalige finanzielle Überbrückungshilfe, die Familien in einer unverschuldeten Notsituation unterstützen soll. Laufende Unterstützungen zum Lebensunterhalt sind nicht möglich.

Als Überbrückungshilfe werden einmalige Geldzuwendungen gewährt.

Die finanzielle Überbrückungshilfe muss zweckgemäß verwendet werden (dies muss nachgewiesen werden). Andernfalls ist sie inklusive Zinsen zurückzuzahlen.

Voraussetzungen

Werdende Mütter sowie Eltern, Adoptiv- oder Pflegeeltern, Großeltern oder Elternteile mit Kindern, für die Familienbeihilfe bezogen wird und die – mit Ausnahme von Ausbildungs- bzw. Pflegeerfordernissen – im gemeinsamen Haushalt leben, können eine Zuwendung erhalten. Bezieht das Kind die Familienbeihilfe eigenständig, kann es auch selbst um Familienhärteausgleich ansuchen.

Leben beide Elternteile mit den Kindern in einem gemeinsamen Haushalt, kann der Familienhärteausgleich beiden gemeinsam gewährt werden.

Die Familien können nur dann Familienhärteausgleich erhalten, wenn sie

  • die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder
  • eine EU-Staatsbürgerschaft besitzen oder
  • staatenlos sind und ihren Wohnsitz ausschließlich in Österreich haben oder
  • anerkannte Flüchtlinge (Asylberechtigte) gemäß Asylgesetz sind.

Außerdem

  • muss eine unverschuldete finanzielle Notsituation vorliegen, die durch ein besonderes Ereignis (z.B. Krankheit, Behinderung, Tod oder Zerstörung von Hausrat bzw. Wohnraum durch ein Naturereignis) ausgelöst wurde, und
  • der durch das besondere Ereignis entstandene Schaden darf nicht durch andere Leistungen oder Mittel gedeckt werden (z.B. durch Versicherungsleistungen, Unterhaltsansprüche, Mindestsicherung, Wohnbeihilfe).

Zuständige Stelle

Das Bundeskanzleramt - Sektion Familien und Jugend, Untere Donaustraße 13-15, 1020 Wien

Verfahrensablauf

Zur Kontaktaufnahme genügt grundsätzlich ein formloses Schreiben. Für eine möglichst rasche Abwicklung Ihres Ansuchens wird jedoch empfohlen, das dafür vorgesehene Antragsformular auszudrucken, auszufüllen, zu unterschreiben und gemeinsam mit den erforderlichen Unterlagen einzusenden. Das Antragsformular können Sie telefonisch unter 0800/240 262 (kostenlos aus ganz Österreich) anfordern bzw. erhalten Sie am Ende dieser Seite. Persönliche Vorsprachen sind ausschließlich nach telefonischer Vereinbarung möglich.

Erforderliche Unterlagen

  • Nachweise des monatlichen Einkommens: z.B. durch Lohnzettel, Einkommensteuerbescheid, Pensionsbescheid, Mindestsicherungsbescheid, Wohnbeihilfebescheid, Pachtvertrag etc.
  • Nachweise der monatlichen Fixausgaben: z.B. durch Jahresabrechnungen, aktuelle Vorschreibungen, Zahlungsbelege, Kontoauszüge, Ausgabenbelege etc.
HINWEIS
Diese Unterlagen dürfen nicht älter als drei Monate sein.
  • Nachweise über offene Rechnungen: z.B. durch offene Rechnungen, aktuelle Kontoauszüge (nicht älter als drei Tage), Exekutionsbewilligungen, Konkursedikte etc.
  • Nachweise der Vermögensverhältnisse: z.B. durch Bankguthaben, Bausparverträge, Lebensversicherungen, Wertpapiere etc.
  • Nachweise von Krediten, Darlehen und Kontoüberziehungen: z.B. durch Kredit-, Darlehensverträge, Kontoauszüge
  • Anerkannte Flüchtlinge (Asylberechtigte) und Staatenlose: zusätzlich
    • Reisepass oder
    • sonstige geeignete Nachweise bzw. Urkunden
HINWEIS
Die erforderlichen Unterlagen können Sie auch als Kopien einreichen.

Kosten

Die Beantragung des Familienhärteausgleichs ist kostenlos.

Zusätzliche Informationen

HINWEIS
Weitere Informationen zum Familienhärteausgleich erhalten Sie beim Familienservice unter der Telefonnummer 0800/240 262 (kostenlos aus ganz Österreich).

Rechtsgrundlagen

Zum Formular

Familienhärteausgleich – Antrag

Stand: 01.01.2019
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt

Schriftgröße A A A

Standesamt und Staatsbürgerschaft

Standesamt und Staatsbürgerschaft

Maria-Theresien-Straße 18
1. Stock
Tel.: +43 512 5360 1201
E-Mail senden

Öffnungszeiten

Mo-Do 8.00-15.00 Uhr
Fr 8.00-12.00 Uhr

 

AnsprechpartnerInnen

Claudia Dullnig - DW 1111

Marion Kukla-Karnaßnig - DW 1102

Alexander Majorkovits - DW 1105

Sabine Peinstingl - DW 1208

Anita Strobl - DW 1109

Florian Watzdorf - DW 1107

Mehr zum Thema

Landeshauptstadt Innsbruck
A-6020 Innsbruck
Maria-Theresien-Straße 18

Bitte beachten Sie: Der Parteienverkehr wird auf das Notwendigste reduziert.

Telefon +43 512 5360 0
kontakt@innsbruck.gv.at