Kulturprojekte

KULTURPROJEKTE

Plakatausstellung

im 3. Stock (Gänge), Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses kostenlos bis November 2018 besucht werden.

Zur Sammlung

Die Plakatsammlung des Innsbrucker Stadtarchives besteht aus mehr als 9.100 in einer Datenbank erfassten Plakaten. Der Sammlungszeitraum erstreckt sich vom ältesten Plakat aus dem Jahr 1842 bis in die jüngste Gegenwart.

Gesammelt werden größtenteils Plakate, die sich inhaltlich mit der Stadt Innsbruck auseinandersetzen. Ein weiteres Kriterium ist die Berücksichtigung lokaler Plakatkünstler,  z. B. Arthur Zelger, Karl Sommer, Heinrich C. Berann, Oswald Haller, Walter Honeder, Karl Fricker, Viktor Herzner (Atelier Classic), Gustav Sonnewend, Helmut Benko, Norbert Pleifer, Cunst & Co u. a.

Ergänzt wird die Sammlung durch Werbeplakate, die überwiegend aus namhaften österreichischen Grafikstudios stammen und landesweit plakatiert werden.

Zur Ausstellung

Für die vorliegende Ausstellung wurden 221 der repräsentativsten Plakate von 1894 bis in die Gegenwart ausgewählt.

Der Ausstellungsraum, ein ganzes Geschoß des Rathauses Innsbruck, ist für eine Plakatausstellung deshalb ideal, weil die langen Raumfluchten eines Amtsgebäudes ja öffentlicher Raum sind, also gleichsam überdachte Straßen für die „Kunst der Straße“.

Die Auswahl erfolgte nach folgenden Kriterien: Epochen, gesellschaftliche Bereiche, Formate, grafische Gestaltung, künstlerische Qualität und Techniken.

Bei der Hängung wurde in folgende Themen eingeteilt:

  • Kulturgeschichte – Sozialgeschichte
  • Künste
  • Politik
  • Sport
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Wirtschaft

Innerhalb der Themenblöcke wurden die Objekte nach optischer und inhaltlicher Wechselwirkung arrangiert.

Jede Plakatsammlung ist ein Spiegel der Zeiten. Bewusst wurde hier daher die Zeit des Dritten Reiches und des Austrofaschismus nicht ausgeklammert, um im Sinne der Aufklärung eine vollständige und ungeschminkte Sicht auf das historische Geschehen unserer Stadt zu ermöglichen. Deshalb wurden einige Darstellungen mit Protagonisten sowie Symbolen der Diktaturen bewusst in die Ausstellung mit aufgenommen. Dies geschah immer mit größtem Respekt für die Opfer der Regime.

Plakate sprechen für sich selbst, daher wurde aus optischen Gründen auf eine detailliertere Beschilderung verzichtet.
Aus konservatorischen Gründen sind sämtliche Exponate Faksimiledrucke.

Weitere Informationen zu den gezeigten Plakaten finden Sie in der Online-Datenbank des Stadtarchivs Innsbruck unter dem Menüpunkt „Historische Sammlungen“ auf www.stadtarchiv-innsbruck.findbuch.net

Hinweis: Die Weitergabe von digitalen Daten der gezeigten Plakate ist aus urheberrechtlichen Gründen leider nicht möglich.

 

Kurator: Prof. Martin Gostner
Wissenschaftliche Begleitung: Dr.in Barbara Thaler
Ausstellungskoordination: Mag.a Natalie Pedevilla
Referat Bildende Kunst und Kulturprojekte, MA V – Kulturamt,
Herzog-Friedrich-Straße 21, 6020 Innsbruck

Schriftgröße A A A

Sprachen deutsch

englisch

Kontakt

Bildende Kunst und Kulturprojekte

Herzog-Friedrich-Straße 21
2. Stock
Tel.: +43 512 5360 1651
Fax.: +43 512 5360 1649
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Öffnungszeiten

Mo-Fr 8.00-12.00 Uhr, Mo-Do 14.00-16.30 Uhr

AnsprechpartnerInnen

Mag.ª Natalie Pedevilla DW 1651

Landeshauptstadt Innsbruck
A-6020 Innsbruck
Maria-Theresien-Straße 18

Telefon +43 512 5360 1001
post.buergerservice@innsbruck.gv.at

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