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Orgelstadt Innsbruck

Innsbruck darf sich zu Recht als Orgelstadt bezeichnen: In der Tiroler Landeshauptstadt befinden sich die meisten historischen Orgeln österreichweit.

Ein weiteres musikalisches Aushängeschild ist der alle 3 Jahre stattfindende Paul-Hofhaimer-Wettbewerb. Der europaweit ausgeschriebene Orgelwettbewerb vereint jedes Mal international bekannte OrganistInnen in Innsbruck.

Um einen besseren Überblick über die zahlreichen Konzerte an den verschiedenen historischen Instrumenten zu schaffen, erstellt das Kulturamt der Stadt Innsbruck in Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen VeranstalterInnen jedes Jahr eine umfangreiche und übersichtliche Broschüre zu den Orgelkonzerten in Innsbruck.

Der dreisprachige Programmfolder (Deutsch, Englisch, Italienisch) beinhaltet neben den Spielterminen auch detaillierte Informationen zu den einzelnen Orgeln und Kirchen.

Sie erhalten die aktuelle Broschüre "Orgelstadt Innsbruck 2017" kostenlos bei den Veranstaltungsorten, im Bürgerservice im Rathaus, in der Tourismusinformation bzw. im Kulturamt der Stadt Innsbruck.

 

Carillon / Glockenspiel im Dom zu St. Jakob

Ein besonderes Highlight der Innsbrucker Orgellandschaft ist das Friedensglockenspiel im Innsbrucker Dom zu St. Jakob. Es ist das erste vier­oktavige Carillon Österreichs. Ein Glockenspiel wird dann als Carillon bezeichnet, wenn es aus mindestens 23 Bronzeglocken besteht, d. h. ein Tonumfang von mindestens 2 Oktaven. Das Innsbrucker Friedensglockenspiel umfasst 48 Glocken mit einem Tonumfang von 4 Oktaven.

Es kann mechanisch über eine eigene Hand-Fuß-Klaviatur individuell betrieben werden. Außerdem kann es automatisch mit Hilfe von elektromagnetischen Schlaghämmern mit Ausnahme der oberen Oktave bespielt werden.

Das gesamte Glockenspiel ist an einer gesonderten, aus verzinkten Stahlprofilen hergestellten Hängekonstruktion angeordnet und liegt im Kuppelbereich oberhalb der großen Glocke bzw. unterhalb der aufgesetzten Laterne im Nord­turm des Domes zu St. Jakob. In der Laterne wurde die so genannte Spielerkabine ausgebildet und darin die Klaviatur aufgestellt. Dieses Gerät gleicht etwa einem Orgeltisch mit einfachem Manuale und Pedalen für die Bassglocken und steht mit den Klöppeln über Kipphebelgelenke durch Spezialdrähte in Verbindung. Durch sinnvolle Zusatz­einrichtungen wird die für das Bespielen der Anlage erfor­derliche Anschlagskraft (Belastung des Carilloneurs) auf ein ideales Mindestmaß reduziert und darüber hinaus dank vorhandener Repetitionsfedern auch eine rasche Schlagfolge ermöglicht.

In eine der neu gegossenen Glocken sind die Namen von Bischof Dr. Stecher, Dompropst Dr. Weiser, Bürgermeister Dr. Lugger und Präsident Neurauter zum Dank für die Verdienste um die Aufstellung des Innsbrucker Friedens­glockenspiels eingegossen.

Sämtliche Glocken wurden von der Königlichen Glocken­gießerei Eijsbouts in Asten (Niederlande) gegossen. Der Einbau des Glockenspiels erfolgte durch die Firma Grassmayr, Glocken- und Kunstguss, Innsbruck.

Veranstaltungen

Das Kulturamt der Stadt Innsbruck und der Innsbrucker Altstadtverein laden jährlich im Advent von 06.-08. Dezember zu Friedensglockenspiel-Konzerten ein. Dabei wird das Carillon von renommierten SpielerInnen aus dem In- und Ausland gespielt.

06. Dezember, 16.00 Uhr
07. Dezember, 16.00 Uhr
08. Dezember, 16.00 Uhr

Ort: Domplatz St. Jakob
Dauer: ca. 25 Minuten

Hörstationen mit ausgezeichneter Akustik:

  • Domplatz, entlang der westlichen Häuserfront
  • St. Nikolaus, Waltherpark - nördliche Innpromenade


Eintritt frei!

 


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