Kulturprojekte

KULTURPROJEKTE

Innsbruck liest

Das Projekt "Innsbruck liest" fand erstmals im Jahr 2004 statt. Das Konzept ist so einfach wie durchschlagend: 10.000 x Literatur - finanziert durch Sponsoren - wird an die InnsbruckerInnen verschenkt.
Generelles Ziel des Projekts ist es, Literatur ins Gespräch zu bringen und Menschen aller Alters- und Bildungsschichten zum Lesen zu animieren. Die für Innsbruck einzigartige Aktion wird unter Einbindung der heimischen Literaturinstitutionen und -veranstalterInnen durchgeführt.

Das „Innsbruck liest - Buch“ bleibt jedes Jahr bis zur Startveranstaltung im ORF - am Vorabend der offiziellen Bücherverteilung - eine Überraschung.

Vorgaben für die Buchauswahl

gut lesbar, aber auch literarisch anspruchsvoll / es soll eine breite Leserschaft ansprechen
• Buch ist geeignet, um eine literarische Diskussion anzuregen
• nur Bücher einer lebenden Autorin oder eines lebenden Autors aus dem deutschsprachigen Raum
• ein Debüt (ab 2015)

Auswahlverfahren

Eine jährlich wechselnde Fachjury, bestehend aus drei Mitgliedern, ist für die Auswahl eines geeigneten Buches zuständig.
Jedes Jurymitglied schlägt fünf Bücher vor, wodurch sich eine Auswahlliste von 15 Neuerscheinungen ergibt. Nach eingehender Beschäftigung mit allen Werken der Auswahlliste wird in einer Jurysitzung unter der Leitung des/der wissenschaftlichen Begleiters/in ein Buch zum „Innsbruck liest“-Buch gekürt.

Bisherige Innsbruck liest-Bücher

2014 Erwin Riess: "Herr Groll im Schatten der Karawanken" (Roman)
2013 Margit Schreiner: "Die Tiere von Paris" (Roman)
2012 Judith W. Taschler: "Sommer wie Winter" (Roman)
2011 Annette Pehnt: „Mobbing“ (Roman)
2010 Anna Kim: „Die gefrorene Zeit“ (Roman)
2009 Rudolf Habringer: „Alles wird gut. Liebesgeschichten“ (Erzählband)
2008 Sabine Gruber: „Über Nacht“ (Roman)
2007 Anthologie „INNSEITS“ (Texte von Stefan Abermann, Hans Aschenwald, Hans Augustin, Regina Hilber, C. H. Huber, Barbara Hundegger, Angela Jursitzka, Günther Loewit, Kerstin I. Mayr, Julia Rhomberg, Thomas Schafferer, Helmut Schiestl, Aurelia Seidl-Todt, Cenet Weisz, Erika Wimmer)
2006 Dimitré Dinev: „Ein Licht über dem Kopf“ (Erzählungen)
2005 Sepp Mall: „Wundränder“ (Roman)
2004 Thomas Glavinic: „Der Kameramörder“ (Roman)

INNSBRUCK liest 2015

Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren

Die diesjährige Jury, bestehend aus Peter Clar (Autor), Maria Ruetz-Pechtl (Buchhandel) und Sylvia Treudl (Literaturkritik), wählte für das Jahr 2015 das Buch von Jonas Lüscher: "Frühling der Barbaren" (Novelle), Beck Verlag 2013.

Auch dieses Jahr verteilte die Stadt Innsbruck von 16.-18. April 10.000 Exemplare des ausgewählten Buches an die Bevölkerung. Innsbrucks größte Literaturaktion wurde von einem bunten und abwechslungsreichen Rahmenprogramm begleitet.

SHORTLIST der Jury 2015:

Der Jury ist es ein Anliegen, jene Bücher und AutorInnen als Lese-Empfehlung bekannt zu geben, die in der letzten Ausscheidungsrunde neben dem ausgewählten Siegerbuch noch zur Wahl standen.

Für Innsbruck liest 2015 sind das:

  • Anna Rottensteiner: Lithops. Lebende Steine, edition laurin 2013
  • Margarita Kinstner: Mittelstadtrauschen, Deuticke 2013
  • Elke Laznia: Kindheitswald, Müry Salzmann 2014
  • Sarah Stricker: Fünf Kopeken, Eichborn 2013

Sponsoren:

An dieser Stelle möchten wir unseren Sponsoren und Kooperationspartnern für ihre Unterstützung herzlich danken:
IKB - Innsbrucker Kommunalbetriebe, Land Tirol, UPC Tirol, IVB - Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn, Wirtschaftskammer Tirol/Buch- und Medienwirtschaft, AK - Arbeiterkammer Tirol (AK-Bücherei), Innsbruck Airport, Tiroler Tageszeitung, ORF Tirol/Studio 3.

 

 

 

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